
sacken
Sich langsam nach unten bewegen oder in sich zusammensinken, meist aufgrund von Gewicht, Müdigkeit oder nachlassender Stütze.
Nach der langen Wanderung sackte er erschöpft in den Sessel.
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Sich langsam nach unten bewegen oder in sich zusammensinken, meist aufgrund von Gewicht, Müdigkeit oder nachlassender Stütze.
Nach der langen Wanderung sackte er erschöpft in den Sessel.

Bezieht sich auf Preise, Kurse oder Niveaus, die fallen oder sinken.
Die Immobilienpreise sind in dieser Region deutlich gesackt.

Eine Information, ein Ereignis oder einen Gedanken auf sich wirken lassen und darüber nachdenken, bevor man reagiert.
Das war eine überraschende Nachricht, die muss ich erst mal sacken lassen.
Das Verb „sacken“ beschreibt eine Zustands- oder Positionsänderung. Daher wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet.
Die Kiste ist plötzlich vom Regal gesackt.
Wenn eine Person „sackt“, wird oft eine Präposition mit Akkusativ verwendet, um die Richtung anzugeben. Typisch sind „in den Stuhl sacken“ oder „auf die Knie sacken“.
Als er die gute Nachricht hörte, sackte er erleichtert auf den Boden.
In der Bedeutung „fallen“ wird „sacken“ oft für abstrakte Dinge wie Preise, Kurse, Temperaturen oder auch die Stimmung verwendet.
Als die Sonne unterging, sind die Temperaturen schnell gesackt.
Die Redewendung „etwas sacken lassen“ hat eine feste Struktur. Das Verb „lassen“ wird konjugiert, während „sacken“ im Infinitiv am Satzende steht. Das, was man verarbeitet, steht im Akkusativ.
Er hat mir ein kompliziertes Angebot gemacht. Das muss ich erst mal sacken lassen.
Fallen und sacken können beide eine Abnahme von Preisen oder Kursen ausdrücken. Fallen beschreibt die Veränderung neutral. Sacken ist stärker markiert und legt eher einen spürbaren Einbruch nahe; deshalb passt es besonders bei einer deutlichen Abwärtsbewegung.

Der Aktienkurs sackt heute deutlich um zwölf Prozent.
Der Aktienkurs fällt heute leicht um zwei Prozent.