voll
Bis zum Rand oder vollständig gefüllt; keinen Platz mehr für Weiteres bietend.
Die Flasche ist noch fast voll.

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Bis zum Rand oder vollständig gefüllt; keinen Platz mehr für Weiteres bietend.
Die Flasche ist noch fast voll.

Wenn du ausdrücken möchtest, womit etwas gefüllt ist, kannst du die Präpositionen „mit“ oder „von“ verwenden. Beide stehen mit dem Dativ. Die Form „voll mit“ ist dabei etwas häufiger im Alltag.
Der Korb ist voll mit frischem Obst.
In der Umgangssprache wird „voll“ oft wie „sehr“ oder „total“ benutzt, um ein Adjektiv oder Adverb zu verstärken. Es steht dann direkt vor dem Wort, das es verstärkt.
Wow, dein neues Fahrrad ist voll schön!
Die Bedeutung „betrunken“ ist sehr umgangssprachlich. Man verwendet sie nur in informellen Situationen unter Freunden oder Bekannten.
Nach der Feier waren einige Gäste ziemlich voll.
In der Bedeutung „komplett“ wird „voll“ oft in festen Wendungen mit abstrakten Nomen verwendet. Typische Beispiele sind „ein voller Erfolg“, „volle Absicht“ oder „in vollem Gange sein“.
Das Konzert war ein voller Erfolg.
In der Grundbedeutung „gefüllt“ wird „voll“ oft mit Behältern oder Orten kombiniert. Häufige Verbindungen sind „ein volles Glas“, „ein voller Tank“ oder „ein voller Teller“.
Mit vollem Tank können wir bis nach München fahren.
„all“ und „voll“ können im Alltag einen Gegensatz bilden, wenn es um einen Behälter oder Vorrat geht. „voll“ bedeutet, dass etwas gefüllt ist oder keinen Platz mehr bietet. „all“ bedeutet umgangssprachlich, dass etwas aufgebraucht oder leer ist. Diese Bedeutung von „all“ hört man besonders in gesprochener Sprache, zum Beispiel bei Essen, Getränken oder Vorräten. Der Gegensatz ist also einfach: Wenn die Flasche voll ist, ist noch viel drin; wenn sie all ist, ist nichts mehr da.

Der Bus ist morgens oft so voll, dass viele stehen müssen.
Die Milch ist all, deshalb muss ich neue kaufen.