schmelzen
Durch Wärme vom festen in den flüssigen Zustand übergehen.
Das Eis in der Sonne beginnt zu schmelzen.

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Durch Wärme vom festen in den flüssigen Zustand übergehen.
Das Eis in der Sonne beginnt zu schmelzen.

Das Perfekt von „schmelzen“ wird mit „sein“ gebildet, wenn etwas von selbst schmilzt (Zustandsänderung). Es wird mit „haben“ gebildet, wenn jemand aktiv etwas schmilzt (Handlung mit Objekt).
Der Schneemann ist in der Sonne geschmolzen.
„Schmelzen“ kann transitiv (mit Akkusativobjekt) oder intransitiv (ohne Objekt) verwendet werden. Wenn es intransitiv ist, ist das Subjekt die Sache, die schmilzt. Wenn es transitiv ist, schmilzt das Subjekt aktiv das Objekt.
Die Butter schmilzt in der heißen Pfanne.
Im übertragenen Sinn beschreibt „schmelzen“ oder „dahinschmelzen“, dass etwas (meist Abstraktes wie Geld, Hoffnung oder ein Vorsprung) langsam weniger wird und verschwindet.
Sein Vorsprung schmolz mit jeder Runde.
Die Wendung „dahinschmelzen“ wird oft benutzt, um eine sehr starke positive emotionale Reaktion auszudrücken. Man ist von etwas oder jemandem extrem gerührt oder angetan.
Als er ihr das Kompliment machte, schmolz sie dahin.
„lösen“ und „schmelzen“ können leicht verwechselt werden, weil bei beiden ein fester Stoff scheinbar verschwindet oder flüssig wird. „schmelzen“ benutzt man, wenn Wärme einen festen Stoff flüssig macht, zum Beispiel Eis oder Schokolade. „lösen“ benutzt man, wenn ein Stoff in einer Flüssigkeit verteilt wird, zum Beispiel Zucker in Tee oder Salz in Wasser. Der einfache Unterschied ist: Durch Wärme schmilzt etwas, in einer Flüssigkeit löst sich etwas.

In der Sonne schmilzt das Eis auf dem Teller.
Der Zucker löst sich im heißen Tee schnell auf.