
schmelzen
Durch Wärme vom festen in den flüssigen Zustand übergehen.
Das Eis in der Sonne beginnt zu schmelzen.
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Durch Wärme vom festen in den flüssigen Zustand übergehen.
Das Eis in der Sonne beginnt zu schmelzen.

Etwas durch Erhitzen flüssig machen.
Für das Fondue schmelzen wir Käse in einem Topf.

Figurativ für etwas, das weniger wird oder verschwindet, oft in Bezug auf Geld oder Gefühle.
Seine Ersparnisse schmolzen durch die Inflation dahin.

Figurativ für ein starkes Gefühl der Zuneigung oder Rührung; emotional sehr berührt sein.
Bei dem Lächeln des Babys schmolz sie förmlich dahin.
Das Perfekt von „schmelzen“ wird mit „sein“ gebildet, wenn etwas von selbst schmilzt (Zustandsänderung). Es wird mit „haben“ gebildet, wenn jemand aktiv etwas schmilzt (Handlung mit Objekt).
Der Schneemann ist in der Sonne geschmolzen.
„Schmelzen“ kann transitiv (mit Akkusativobjekt) oder intransitiv (ohne Objekt) verwendet werden. Wenn es intransitiv ist, ist das Subjekt die Sache, die schmilzt. Wenn es transitiv ist, schmilzt das Subjekt aktiv das Objekt.
Die Butter schmilzt in der heißen Pfanne.
Im übertragenen Sinn beschreibt „schmelzen“ oder „dahinschmelzen“, dass etwas (meist Abstraktes wie Geld, Hoffnung oder ein Vorsprung) langsam weniger wird und verschwindet.
Sein Vorsprung schmolz mit jeder Runde.
Die Wendung „dahinschmelzen“ wird oft benutzt, um eine sehr starke positive emotionale Reaktion auszudrücken. Man ist von etwas oder jemandem extrem gerührt oder angetan.
Als er ihr das Kompliment machte, schmolz sie dahin.
Beim Auflösen verteilt sich ein fester Stoff vollständig in einer Flüssigkeit. Beim Schmelzen wird ein Stoff dagegen durch Wärme selbst flüssig. Zucker löst man daher in Wasser auf, während man Butter durch Erhitzen schmilzt.

Mia schmilzt die Butter bei geringer Hitze in der Pfanne.
Mia löst den Zucker vollständig im warmen Tee auf.