
schnauben
Luft kräftig und mit einem deutlich hörbaren Geräusch durch die Nase ausstoßen.
Das Pferd schnaubte und schüttelte den Kopf.
schnauben – schnaubte – hat geschnaubt
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Luft kräftig und mit einem deutlich hörbaren Geräusch durch die Nase ausstoßen.
Das Pferd schnaubte und schüttelte den Kopf.

Heftigen Ärger oder große Empörung zum Ausdruck bringen.
„Das ist eine bodenlose Frechheit!“, schnaubte der empörte Kunde.
| ich | schnaube |
|---|---|
| du | schnaubst |
| er/sie/es | schnaubt |
| wir | schnauben |
| ihr | schnaubt |
| sie | schnauben |
| ich | schnaubte |
|---|---|
| du | schnaubtest |
| er/sie/es | schnaubte |
| wir | schnaubten |
| ihr | schnaubtet |
| sie | schnaubten |
| ich | habe geschnaubt |
|---|---|
| du | hast geschnaubt |
| er/sie/es | hat geschnaubt |
| wir | haben geschnaubt |
| ihr | habt geschnaubt |
| sie | haben geschnaubt |
| du | schnaub! schnaube! |
|---|---|
| ihr | schnaubt! |
| Sie | schnauben Sie! |
| ich | hatte geschnaubt |
|---|---|
| du | hattest geschnaubt |
| er/sie/es | hatte geschnaubt |
| wir | hatten geschnaubt |
| ihr | hattet geschnaubt |
| sie | hatten geschnaubt |
| ich | werde schnauben |
|---|---|
| du | wirst schnauben |
| er/sie/es | wird schnauben |
| wir | werden schnauben |
| ihr | werdet schnauben |
| sie | werden schnauben |
| ich | schnaube |
|---|---|
| du | schnaubest |
| er/sie/es | schnaube |
| wir | schnauben |
| ihr | schnaubet |
| sie | schnauben |
Für die indirekte Rede.
| ich | schnaubte |
|---|---|
| du | schnaubtest |
| er/sie/es | schnaubte |
| wir | schnaubten |
| ihr | schnaubtet |
| sie | schnaubten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | schnauben |
|---|---|
| mit zu | zu schnauben |
| Partizip I | schnaubend |
| Partizip II | geschnaubt |
Häufige Verbindungen sind „laut schnauben“, „kurz schnauben“ und bei Tieren auch „unruhig schnauben“. Solche Zusätze beschreiben das Geräusch oder das Verhalten genauer.
Als sich der Hund näherte, begann das Pferd unruhig zu schnauben.
Typisch sind die Verbindungen „vor Wut schnauben“ und „vor Zorn schnauben“. Die Präposition „vor“ nennt hier den Grund für die heftige Reaktion und verlangt den Dativ.
Der Chef schnaubte vor ohnmächtiger Wut, als er von dem Betrug erfuhr.
In Erzählungen kann „schnauben“ eine direkte Rede begleiten und dabei den ärgerlichen Ton beschreiben. Steht es unmittelbar nach der wörtlichen Rede, folgt das Subjekt auf das Verb.
„Das lasse ich mir nicht gefallen!“, schnaubte die Nachbarin.