durch
Beschreibt eine Bewegung von einer Seite eines Objekts oder Raums zur anderen.
Wir sind mit dem Fahrrad durch den Tunnel gefahren.

Loading your saved state.
Beschreibt eine Bewegung von einer Seite eines Objekts oder Raums zur anderen.
Wir sind mit dem Fahrrad durch den Tunnel gefahren.

Die Präposition „durch“ verlangt immer den Akkusativ. Egal in welcher Bedeutung es verwendet wird, das folgende Nomen oder Pronomen steht im Akkusativ.
Er schaut durch das Fenster.
Man kann die räumliche und die kausale Bedeutung oft am Nomen erkennen. Bezieht sich „durch“ auf einen Ort (z.B. Stadt, Tür), geht es um Bewegung. Bezieht es sich auf ein abstraktes Konzept (z.B. Zufall, Arbeit), geht es um die Ursache oder das Mittel.
Sie liefen durch den Wald.
„Durch“ kann auch eine trennbare Vorsilbe sein. In Verben wie „durchlesen“ oder „durcharbeiten“ bedeutet es oft, eine Handlung von Anfang bis Ende komplett auszuführen.
Bitte lies den Vertrag sorgfältig durch.
Im Passivsatz wird „durch“ verwendet, um die Ursache oder das Mittel einer Handlung zu nennen. Es handelt sich oft um unpersönliche Kräfte, Ereignisse oder Vermittler.
Viele Häuser wurden durch das Erdbeben zerstört.
Die Wendung „mit etwas durch sein“ ist umgangssprachlich und bedeutet „mit etwas fertig sein“. Die Person, die fertig ist, steht am Anfang des Satzes.
Ich bin für heute mit meinen Aufgaben durch.
„von“ und „durch“ können beide in Passivsätzen erklären, warum oder von wem etwas passiert. „von“ nennt meistens die handelnde Person oder eine konkrete Stelle: Jemand tut etwas. „durch“ nennt eher das Mittel, den Weg oder eine Ursache, besonders wenn keine einzelne Person im Mittelpunkt steht. Lernende verwechseln sie, weil beide nach einem Passiv stehen können. Praktisch: Frage dich, ob du den Handelnden nennen willst. Dann passt oft „von“. Wenn du die Ursache oder das Mittel meinst, passt oft „durch“.

Durch den starken Regen wurde die Straße gesperrt.
Der Brief wurde von Frau Müller unterschrieben.