schreiten
Langsam und mit großen, gemessenen Schritten gehen, oft in einem formellen oder feierlichen Kontext.
Das Brautpaar schritt langsam zum Altar.

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Langsam und mit großen, gemessenen Schritten gehen, oft in einem formellen oder feierlichen Kontext.
Das Brautpaar schritt langsam zum Altar.

Da „schreiten“ eine Bewegung ausdrückt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Die Vergangenheitsform ist unregelmäßig: er schritt, er ist geschritten.
Der Präsident ist zur Bühne geschritten, um seine Rede zu halten.
Das Verb „schreiten“ ist die Basis für andere wichtige Verben, die eine Form von Bewegung oder Entwicklung beschreiben, wie „einschreiten“ (intervenieren) oder „fortschreiten“ (vorankommen).
Die Bauarbeiten am neuen Bahnhof schreiten gut voran.
In seiner Grundbedeutung ist „schreiten“ ein sehr formelles und gehobenes Wort für „gehen“. Man verwendet es für langsame, würdevolle oder zeremonielle Bewegungen.
Die Models schritten elegant über den Laufsteg.
Die Redewendung „zur Tat schreiten“ ist eine feste Verbindung. Sie bedeutet, dass man nach einer Phase der Planung oder des Zögerns beginnt zu handeln.
Genug geredet, lasst uns endlich zur Tat schreiten!
„gehen“ und „schreiten“ beschreiben beide Bewegung zu Fuß. „gehen“ ist neutral und passt fast immer im Alltag. „Schreiten“ bedeutet, langsam und mit großen, ruhigen Schritten zu gehen. Es klingt oft formell oder feierlich, zum Beispiel bei einer Zeremonie. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide eine ähnliche Grundbewegung haben. Wenn man einfach sagen will, dass jemand zu Fuß unterwegs ist, nimmt man „gehen“. „Schreiten“ benutzt man, wenn die Art der Bewegung wichtig ist und besonders würdevoll oder gemessen wirkt.

Die Braut schritt langsam durch den Saal.
Nach dem Unterricht geht Mehmet zur Bushaltestelle.