
gehen
Sich zu Fuß von einem Ort zum anderen bewegen; laufen.
Ich gehe jeden Morgen zur Arbeit.
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Sich zu Fuß von einem Ort zum anderen bewegen; laufen.
Ich gehe jeden Morgen zur Arbeit.

Einen Ort verlassen oder sich zu einem bestimmten Ziel begeben.
Es ist schon spät, ich muss jetzt gehen.

Funktionieren, in Betrieb sein.
Meine alte Uhr geht immer noch ganz genau.

Möglich, machbar oder akzeptabel sein.
Geht es, wenn wir das Treffen auf morgen verschieben?

Ein bestimmtes Thema behandeln; von etwas handeln.
In dieser Diskussion geht es um die Zukunft unserer Stadt.

Sich nach dem Befinden oder Zustand von jemandem erkundigen.
Hallo, lange nicht gesehen! Wie geht es dir?

Eine bestimmte Zeit dauern oder sich über eine bestimmte Strecke erstrecken.
Der Wanderweg geht über 10 Kilometer durch den Wald.

Das Volumen von Teig durch Gärung vergrößern; aufgehen.
Der Hefeteig muss an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen.
Als Verb der Bewegung bildet „gehen“ seine Vergangenheitsform (Perfekt) immer mit dem Hilfsverb „sein“. Es heißt also „ich bin gegangen“, nicht „ich habe gegangen“.
Wir sind gestern Abend ins Kino gegangen.
Die Frage nach dem Befinden „Wie geht es...?“ erfordert immer den Dativ. Die Person, nach der man fragt, steht im Dativ.
Wie geht es Ihnen heute?
Die feste Wendung „es geht um“ wird verwendet, um das Thema eines Gesprächs oder Textes zu nennen. Das Thema, das folgt, steht immer im Akkusativ.
In dem Film geht es um eine wahre Geschichte.
Um auszudrücken, dass etwas möglich oder machbar ist, wird „gehen“ oft unpersönlich verwendet. Die einfachste Form ist „Das geht“ oder „Das geht nicht“.
Können wir uns um 15 Uhr treffen? – Ja, das geht.
Wenn „gehen“ eine Bewegung zu einem Ziel beschreibt, wird es oft mit Präpositionen wie „zu“, „in“, „auf“ oder „nach“ kombiniert. Die Wahl der Präposition hängt vom Ziel ab.
Nach der Schule gehe ich zu einem Freund.
Wenn das Subjekt ein Gerät, eine Maschine oder ein technisches System ist, bedeutet „gehen“ fast immer „funktionieren“.
Das Internet geht schon wieder nicht.
Im Kontext von Backen und Kochen bedeutet „gehen“ oder „gehen lassen“, dass ein Teig durch Hefe an Volumen zunimmt. Das Subjekt ist immer der Teig.
Lass den Pizzateig an einem warmen Ort gehen.
Um zu betonen, dass man sich zu Fuß bewegt, wird oft die Kombination „zu Fuß gehen“ verwendet. Dies stellt klar, dass kein Fahrzeug benutzt wird.
Die Schule ist nicht weit, deshalb gehe ich immer zu Fuß.
Gehen und kommen können beide eine Bewegung zu einem Ort ausdrücken. Gehen beschreibt dabei das Verlassen des eigenen Ortes oder die Bewegung von der sprechenden Person weg, kommen eine Bewegung auf die sprechende Person oder den Zielort zu. Entscheidend ist also die Blickrichtung.

Ich bin im Flur, bitte geh jetzt ins Wohnzimmer.
Ich bin im Wohnzimmer, bitte komm jetzt zu mir.