
schwänzen
Umgangssprachlich für das absichtliche und unerlaubte Fernbleiben vom Unterricht in der Schule oder von einer anderen verpflichtenden Veranstaltung.
Er hat gestern die letzte Stunde geschwänzt, um mit seinen Freunden ins Kino zu gehen.
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Umgangssprachlich für das absichtliche und unerlaubte Fernbleiben vom Unterricht in der Schule oder von einer anderen verpflichtenden Veranstaltung.
Er hat gestern die letzte Stunde geschwänzt, um mit seinen Freunden ins Kino zu gehen.
Das Verb „schwänzen“ ist mit dem Nomen „der Schwanz“ (tail) verwandt. Es erzeugt das Bild von jemandem, der sich wie ein Tier mit eingezogenem Schwanz heimlich davonschleicht.
Er schwänzte die Schule, um ins Schwimmbad zu gehen.
„Schwänzen“ ist ein Wort der Umgangssprache. Man benutzt es im Alltag unter Freunden oder in informellen Gesprächen, aber nicht in offiziellen Dokumenten oder sehr formellen Situationen.
Hast du heute Morgen auch die erste Stunde geschwänzt?
Dieses Verb wird fast immer in Verbindung mit der Schule oder Universität verwendet. Typische Objekte im Akkusativ sind „die Schule“, „den Unterricht“, „eine Stunde“ oder „die Vorlesung“.
Viele Schüler haben am letzten Schultag geschwänzt.
Fehlen sagt zunächst nur, dass jemand nicht am Unterricht oder an einer erwarteten Veranstaltung teilnimmt; der Grund bleibt offen. Schwänzen ist umgangssprachlich und bedeutet, dass jemand absichtlich und unerlaubt fernbleibt. Bei Krankheit passt daher fehlen, bei bewusstem Fernbleiben schwänzen.

Jonas schwänzte gestern den Unterricht, um ins Freibad zu gehen.
Jonas fehlte gestern im Unterricht, weil er krank war.