
versäumen
Eine Gelegenheit, einen Termin oder ein Transportmittel nicht wahrnehmen oder rechtzeitig erreichen.
Ich habe die letzte Bahn versäumt und musste ein Taxi nehmen.
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Eine Gelegenheit, einen Termin oder ein Transportmittel nicht wahrnehmen oder rechtzeitig erreichen.
Ich habe die letzte Bahn versäumt und musste ein Taxi nehmen.

Etwas, das man tun sollte, unterlassen oder vergessen zu tun.
Sie hat es versäumt, sich für den Kurs fristgerecht anzumelden.
Das Verb „versäumen“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Stamm „säumen“ verbunden.
Er hat den Anfang des Films versäumt.
Wenn „versäumen“ eine unterlassene Handlung beschreibt, wird es oft mit einer Infinitivkonstruktion mit „zu“ verwendet. Die formale Variante lautet „es versäumen, etwas zu tun“.
Versäumen Sie nicht, Ihre Rechnungen pünktlich zu bezahlen.
In dieser Bedeutung wird „versäumen“ oft mit Transportmitteln, Terminen oder Gelegenheiten kombiniert. Typisch sind: „den Zug/Bus versäumen“, „einen Termin versäumen“ oder „eine Gelegenheit versäumen“.
Wenn du jetzt nicht gehst, versäumst du deinen Flug.
„Versäumen“ gehört eher zur gehobenen oder formellen Sprache. In der Alltagssprache wird oft das Verb „verpassen“ verwendet, besonders für Termine oder Transportmittel.
Der Minister versäumte es, die Öffentlichkeit rechtzeitig zu informieren.
Beide Verben können eine erforderliche Handlung bezeichnen, die nicht ausgeführt wurde. Vergessen nennt als Ursache, dass man nicht daran gedacht hat. Versäumen richtet den Blick stärker auf das unterbliebene Handeln oder seine Folgen; Vergesslichkeit muss dabei nicht die Ursache sein.

Ich habe es versäumt, den Antrag rechtzeitig abzugeben.
Ich habe vergessen, den Antrag rechtzeitig abzugeben.