
schwinden
Allmählich weniger, kleiner oder schwächer werden; abnehmen oder vergehen. Bezieht sich auf Konkretes wie Vorräte oder Abstraktes wie Hoffnung oder Kräfte.
Nach der langen Wanderung schwanden seine Kräfte zusehends.
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Allmählich weniger, kleiner oder schwächer werden; abnehmen oder vergehen. Bezieht sich auf Konkretes wie Vorräte oder Abstraktes wie Hoffnung oder Kräfte.
Nach der langen Wanderung schwanden seine Kräfte zusehends.

In gehobener oder poetischer Sprache: aus dem Blickfeld verschwinden.
Die Gestalt schwand langsam im Abendnebel.
Das Perfekt von „schwinden“ wird immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet (ist geschwunden). Das Verb beschreibt eine Veränderung oder ein allmähliches Verschwinden, was die Verwendung von „sein“ erfordert.
Meine Motivation für den Sport ist in den letzten Wochen etwas geschwunden.
„Schwinden“ wird oft mit abstrakten Dingen verwendet, die langsam weniger werden. Typische Subjekte sind: die Hoffnung, die Kräfte, das Licht, das Interesse oder das Vertrauen.
Mit der Zeit schwand ihr Interesse an dem Hobby.
In der Bedeutung „aus dem Blickfeld verschwinden“ gehört „schwinden“ einem gehobenen, literarischen oder poetischen Sprachstil an. Im normalen Alltag wird man es in diesem Sinne selten hören.
Das Schiff schwand am Horizont.
Verschwinden bezeichnet hier das Ergebnis: Etwas ist schließlich nicht mehr da. Schwinden betont dagegen den allmählichen Vorgang, bei dem etwas immer weniger oder schwächer wird. Für einen langsamen Rückgang passt daher schwinden besser.

Mit jeder weiteren Absage schwand ihre Hoffnung ein wenig.
Nach der letzten Absage verschwand ihre Hoffnung schließlich ganz.