scrollen
Den angezeigten Inhalt auf einem Bildschirm, zum Beispiel einer Webseite oder eines Dokuments, durch eine Bewegung nach oben, unten oder zur Seite verschieben.
Du musst noch etwas nach unten scrollen, um die Kommentare zu sehen.

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Den angezeigten Inhalt auf einem Bildschirm, zum Beispiel einer Webseite oder eines Dokuments, durch eine Bewegung nach oben, unten oder zur Seite verschieben.
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„Scrollen“ ist ein Lehnwort aus dem Englischen („to scroll“). Es ist im Deutschen vollständig integriert und wird wie ein regelmäßiges deutsches Verb konjugiert (ich scrolle, du scrollst, er hat gescrollt).
Ich habe bis ganz ans Ende der Seite gescrollt.
Die Richtung der Bewegung wird fast immer mit den Adverbien „nach oben“, „nach unten“, „nach links“ oder „nach rechts“ angegeben.
Scrolle bitte ein Stück nach oben, ich möchte das Bild noch einmal sehen.
Um zu beschreiben, was man durchsieht, wird oft die Präposition „durch“ (+ Akkusativ) verwendet. Um ein Ziel zu nennen, benutzt man „zu“ (+ Dativ).
Er scrollte durch seine alten Fotos.
„verschieben“ und „scrollen“ haben beide mit Bewegung zu tun. „Verschieben“ ist allgemein: Man bewegt etwas von einem Platz an einen anderen, zum Beispiel einen Stuhl oder ein Bild auf dem Bildschirm. „Scrollen“ benutzt man nur bei Bildschirmen, wenn man durch eine Webseite, ein Dokument oder eine Liste nach oben, unten oder zur Seite geht. Die Wörter können verwechselt werden, weil beim Scrollen der angezeigte Inhalt verschoben wird. Für digitale Inhalte, die man nur ansieht und durchläuft, ist „scrollen“ genauer.

Auf der Webseite muss man lange nach unten scrollen, bis die Preise erscheinen.
Lisa verschiebt das Foto auf dem Bildschirm ein Stück nach links.