
sinnlich
Auf die Sinne (Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken, Riechen) bezogen und oft mit Genuss und ästhetischem Empfinden verbunden.
Der Duft von frischem Brot ist für mich ein sehr sinnliches Erlebnis.
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Auf die Sinne (Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken, Riechen) bezogen und oft mit Genuss und ästhetischem Empfinden verbunden.
Der Duft von frischem Brot ist für mich ein sehr sinnliches Erlebnis.

Eine starke körperliche oder erotische Ausstrahlung habend; auf sexuelle Anziehung und körperliches Verlangen ausgerichtet.
Sie tanzte mit langsamen, sinnlichen Bewegungen zur Musik.

In der Philosophie: auf die Wahrnehmung durch die Sinne bezogen, im Gegensatz zum Verstand oder Geist.
Kant unterscheidet zwischen der sinnlichen Anschauung und den reinen Verstandesbegriffen.
Das Adjektiv „sinnlich“ leitet sich vom Substantiv „der Sinn“ ab. Es beschreibt Dinge, die mit den fünf Sinnen (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) wahrgenommen werden.
Die Ausstellung war eine sehr sinnliche Erfahrung für Augen und Ohren.
In seiner Grundbedeutung wird „sinnlich“ oft mit positiven Wahrnehmungen verbunden. Häufige Kombinationen sind „eine sinnliche Erfahrung“, „ein sinnlicher Genuss“ oder „sinnliches Vergnügen“.
Für den Koch ist die Zubereitung von Speisen ein sinnlicher Genuss.
Die erotische Bedeutung erkennt man am Kontext. Bezieht sich „sinnlich“ auf eine Person, ihre Bewegungen oder ihr Aussehen, ist meist die körperlich-anziehende Bedeutung gemeint. Bezieht es sich auf eine Erfahrung (z.B. mit Essen, Kunst), ist die allgemeine Sinneswahrnehmung gemeint.
Der Schauspieler ist für seine sinnliche Ausstrahlung bekannt.
Die Bedeutung „auf die Sinneswahrnehmung bezogen“ wird hauptsächlich in der Philosophie und Psychologie verwendet. Dort steht „sinnlich“ oft im Gegensatz zu „geistig“, „rational“ oder „intellektuell“.
In der philosophischen Debatte ging es um die Grenzen der sinnlichen Erkenntnis.
Sexy bewertet eine Person oder Sache direkt als sexuell anziehend. Sinnlich beschreibt eher eine körperliche oder erotische Ausstrahlung, die etwa durch Stimme, Blick oder Bewegung entsteht. Für die unmittelbare Bewertung passt sexy, für die Art der Ausstrahlung eher sinnlich.

Durch ihre langsamen Bewegungen wirkt die Tänzerin sinnlich.
In dieser Szene wirkt die Tänzerin sexy.