steinern
Aus dem Material Stein gemacht oder bestehend.
Eine alte, steinerne Brücke führte über den Fluss.

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Aus dem Material Stein gemacht oder bestehend.
Eine alte, steinerne Brücke führte über den Fluss.

Das Adjektiv „steinern“ wird aus dem Nomen „der Stein“ und der Nachsilbe „-ern“ gebildet. Diese Endung bedeutet oft „aus dem Material ... gemacht“.
Der Wanderweg führte über eine steinerne Treppe den Berg hinauf.
Die Bedeutung von „steinern“ hängt vom Nomen ab. Beschreibt es ein Objekt wie eine Mauer oder Brücke, bedeutet es „aus Stein“. Beschreibt es einen Gesichtsausdruck, bedeutet es „emotionslos“.
Er hörte die schlechte Nachricht mit steinernem Gesicht.
In der übertragenen Bedeutung wird „steinern“ sehr häufig in der festen Kombination „eine steinerne Miene“ verwendet. Dies beschreibt einen Gesichtsausdruck, der keinerlei Gefühl zeigt.
Während der gesamten Verhandlung behielt der Angeklagte eine steinerne Miene.
„kalt“ und „steinern“ können beide beschreiben, dass jemand keine Gefühle zeigt. „Kalt“ meint eher die Wirkung auf andere: Eine Person wirkt distanziert, unfreundlich oder ohne Mitgefühl. „Steinern“ beschreibt besonders einen unbewegten Ausdruck, oft im Gesicht. Es geht weniger darum, ob jemand unfreundlich ist, sondern darum, dass man keine Reaktion sieht. Ein Mensch kann also kalt sprechen, aber ein steinernes Gesicht machen.

Vor dem Amt wartete Tom mit steinerner Miene auf die Entscheidung.
Der Chef antwortete kalt, obwohl die Mitarbeiterin sehr nervös war.