süß
Den Geschmack von Zucker oder Honig habend. Eine der grundlegenden Geschmacksrichtungen.
Der Tee ist mir ein bisschen zu süß, ich mag ihn lieber herb.

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Den Geschmack von Zucker oder Honig habend. Eine der grundlegenden Geschmacksrichtungen.
Der Tee ist mir ein bisschen zu süß, ich mag ihn lieber herb.

Die beiden häufigsten Bedeutungen sind „schmeckt nach Zucker“ und „niedlich“. Der Kontext macht den Unterschied klar: Bezieht sich „süß“ auf Essen oder Trinken, geht es um den Geschmack. Bezieht es sich auf Personen, Tiere oder kleine Dinge, bedeutet es meist „niedlich“.
Diese Erdbeeren sind wunderbar süß.
Die Bedeutung „niedlich“ oder „reizend“ ist sehr verbreitet in der Alltagssprache. Man kann es für Babys und Tiere, aber auch als freundliches Kompliment für Menschen verwenden.
Dein neuer Haarschnitt ist echt süß!
In der Kombination „süßes Wasser“ oder als Kompositum „Süßwasser“ hat das Wort eine feste, technische Bedeutung: Wasser, das nicht salzig ist. Es wird in der Geografie und Biologie verwendet.
Der See enthält süßes Wasser und ist die Heimat vieler Fischarten.
Wenn „süß“ einen Geruch oder einen Klang beschreibt, ist das oft eine poetische oder literarische Ausdrucksweise. Im normalen Alltag wird es seltener so verwendet.
Durch den Garten zog ein süßer Duft von Rosen.
„sauer“ und „süß“ beschreiben beide einen Geschmack. Sie stehen dabei als Gegensätze gegenüber: „sauer“ passt zu Zitronen, Essig oder unreifem Obst, „süß“ passt zu Zucker, Honig oder reifem Obst. Bei Essen und Getränken ist der Unterschied wichtig, weil beide Wörter sehr direkt den Geschmack beschreiben. In anderen Bedeutungen, zum Beispiel „sauer“ als verärgert oder „süß“ als niedlich, sind sie keine Gegensätze.

Der Tee schmeckt sehr süß, weil Anna viel Honig hineingetan hat.
Die Limonade ist mir zu sauer, deshalb gebe ich etwas Zucker dazu.