Ein Stil der Jazzmusik, der in den 1930er und 1940er Jahren populär war und durch einen charakteristischen, tanzbaren Rhythmus und Big-Band-Besetzungen gekennzeichnet ist.
beispiel
Die Musik von Duke Ellington ist ein klassisches Beispiel für den Swing.
Tipps
Englisches Lehnwort
„Swing“ ist ein Wort aus dem Englischen und wird auch so ausgesprochen. Im Deutschen ist das Wort maskulin: „der Swing“.
BEISPIEL
Der Swing war in den 1930er Jahren extrem populär.
Kontexthinweis
Der Kontext macht die Bedeutung klar. Geht es um Golf, Tennis oder Baseball, ist die Körperbewegung gemeint. Geht es um Musik, Bands oder Tanzen, ist eine der musikalischen Bedeutungen gemeint.
BEISPIEL
Er muss seinen Swing beim Golfen noch verbessern.
Ein Gefühl haben
Um das mitreißende Gefühl in der Musik zu beschreiben, verwendet man oft die Konstruktion „einen [guten] Swing haben“.
BEISPIEL
Diese Live-Band hat einen fantastischen Swing.
Typische Verben im Sport
Im Sportkontext wird „Swing“ oft mit Verben wie „üben“, „verbessern“ oder „analysieren“ verwendet, meist zusammen mit einem Possessivpronomen.
BEISPIEL
Der Trainer analysiert den Swing des Spielers per Video.
Vergleichen mit
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Swing vs Schlag
„der Schlag“ und „der Swing“ können beide bei Bewegungen im Sport vorkommen. „Der Schlag“ betont den Moment, in dem man etwas trifft, zum Beispiel einen Ball. „Der Swing“ beschreibt eher die ganze Schwungbewegung, besonders beim Golf oder Baseball. In der Musik meint „Swing“ außerdem ein rhythmisches Gefühl oder einen Jazzstil; dafür passt „Schlag“ nicht in dieser Bedeutung. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Bewegung und Rhythmus verbunden sein können. Praktisch gesagt: Wenn der Kontakt oder Treffer wichtig ist, sagt man eher „Schlag“. Wenn die fließende Bewegung oder der musikalische Rhythmus wichtig ist, sagt man „Swing“.
Swing
Beim Golftraining übte Max seinen Swing vor dem Spiegel.
Schlag
Der letzte Schlag traf den Ball genau in die Ecke des Spielfelds.