
tasten
Mit den Händen oder Fingern vorsichtig fühlen oder suchen, meist weil man nichts sehen kann.
Im Dunkeln tastete sie nach dem Lichtschalter.
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Mit den Händen oder Fingern vorsichtig fühlen oder suchen, meist weil man nichts sehen kann.
Im Dunkeln tastete sie nach dem Lichtschalter.

Sich langsam und vorsichtig vorwärtsbewegen, indem man den Weg mit den Händen oder Füßen prüft.
Er tastete sich durch den dichten Nebel zum Haus.
Das Verb „tasten“ ist mit dem Nomen „die Taste“ (z. B. auf einer Tastatur oder einem Klavier) verwandt. Beides hat mit der Berührung durch die Finger zu tun.
Er bedient die Tastatur, ohne hinzusehen; er tastet nur nach den richtigen Buchstaben.
Wenn man nach etwas sucht, wird „tasten“ mit der Präposition „nach“ und dem Dativ verwendet. Die Struktur ist: nach etwas tasten.
Sie tastete mit der Hand nach ihrem Schlüssel in der Tasche.
In der Bedeutung „sich vorsichtig bewegen“ ist das Verb reflexiv: „sich tasten“. Oft folgt eine Präposition, die den Weg beschreibt, z. B. „durch“, „an … entlang“ oder „zu“.
Der Blinde tastete sich vorsichtig an der Wand entlang.
Beim Prüfen eines Pulses bezeichnet tasten das aktive, vorsichtige Suchen mit den Fingern. Fühlen bezeichnet dagegen die Wahrnehmung, sobald der Puls gefunden ist. Wer die Stelle sucht, tastet nach dem Puls; wer den Schlag wahrnimmt, fühlt ihn.

Die Pflegerin tastet vorsichtig nach dem Puls am Handgelenk.
Die Pflegerin fühlt den regelmäßigen Puls unter ihren Fingern.