
übersäen
Eine Fläche mit etwas so dicht bedecken, dass es aussieht, als wäre es darüber gestreut worden. Oft wird es im übertragenen Sinne verwendet.
Nach dem Fest war der ganze Park mit Müll übersät.
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Eine Fläche mit etwas so dicht bedecken, dass es aussieht, als wäre es darüber gestreut worden. Oft wird es im übertragenen Sinne verwendet.
Nach dem Fest war der ganze Park mit Müll übersät.

Im übertragenen Sinne, wenn etwas voller Fehler oder anderer negativer Dinge ist.
Sein Aufsatz war mit Rechtschreibfehlern übersät.
„Übersäen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „über-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb verbunden und wird nicht am Satzende platziert.
Der Künstler übersät die Leinwand mit bunten Farbtupfern.
Das Wort setzt sich aus „über“ und „säen“ (to sow) zusammen. Die wörtliche Vorstellung ist, etwas über eine Fläche zu streuen, so wie man Samen auf einem Feld sät.
Ein Meteoritenschauer hatte den Wüstenboden mit kleinen Kratern übersät.
Dieses Verb wird fast immer im Passiv oder als adjektivisches Partizip verwendet. Die typische Struktur ist: „Etwas ist mit etwas übersät“.
Der Nachthimmel war mit funkelnden Sternen übersät.
In der allgemeinen Bedeutung des Bedeckens wird „übersät“ oft mit visuellen Dingen kombiniert: mit Sternen, mit Blumen, mit Juwelen oder auch mit Wunden übersät sein.
Die Wiese war mit Gänseblümchen übersät.
Im übertragenen Sinn wird das Wort oft mit negativen Dingen verwendet. Typische Kombinationen sind: mit Fehlern, mit Widersprüchen oder mit Narben übersät sein.
Sein erster Entwurf war mit Korrekturen übersät.
Beide Verben können bildlich eine Fläche oder einen Weg mit vielen Dingen bedecken. „Übersäen“ betont eher zahlreiche verteilte Elemente, während „pflastern“ eine besonders dichte Bedeckung nahelegt und oft mit dem Bild eines Weges verbunden ist. Wähle „pflastern“ bei einem vollständig bedeckten Weg.

Der Wanderweg war mit kleinen Steinen übersät.
Viele Hindernisse pflastern den Weg zu seinem Ziel.