
übertreten
Eine Regel, ein Gesetz oder eine Grenze verletzen oder missachten. Dieses Verb ist nicht trennbar.
Er hat mit seinem Verhalten klar die Grenzen des Anstands übertreten.
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Eine Regel, ein Gesetz oder eine Grenze verletzen oder missachten. Dieses Verb ist nicht trennbar.
Er hat mit seinem Verhalten klar die Grenzen des Anstands übertreten.
In dieser Bedeutung ist „übertreten“ ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „über-“ bleibt immer am Anfang des Verbs, auch im Hauptsatz.
Wer die Geschwindigkeit übertritt, muss mit einer Strafe rechnen.
Das Wort besteht aus „über“ und „treten“ (to step). Die Bedeutung leitet sich von der wörtlichen Vorstellung ab, über eine Linie oder Grenze zu treten.
Bitte übertreten Sie die weiße Linie nicht.
Das Verb „übertreten“ benötigt immer ein direktes Objekt im Akkusativ, das angibt, was verletzt wird.
Der Autofahrer hat das rote Ampelsignal übertreten.
Dieses Verb wird typischerweise mit abstrakten Nomen kombiniert, die eine Regel oder Norm darstellen: ein Gesetz übertreten, eine Regel übertreten, seine Befugnisse übertreten.
Mit dieser Aussage haben Sie Ihre Kompetenzen klar übertreten.
Beide Verben können einen Verstoß ausdrücken. Verletzen ist allgemeiner und passt auch bei Pflichten oder Rechten; übertreten ist stärker an eine konkrete Regel, ein Gesetz oder eine Grenze gebunden. Bei einer Pflicht passt daher eher verletzen, bei einer klaren Vorschrift oft übertreten.

Mit der unerlaubten Weitergabe übertritt die Mitarbeiterin eine klare Dienstvorschrift.
Mit der unerlaubten Weitergabe verletzt die Mitarbeiterin ihre Pflicht zur Verschwiegenheit.