
überschatten
Im übertragenen Sinne: Eine positive Situation oder ein Ereignis durch etwas Negatives beeinträchtigen oder in den Hintergrund drängen.
Die Freude über den Sieg wurde von der schweren Verletzung des Kapitäns überschattet.
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Im übertragenen Sinne: Eine positive Situation oder ein Ereignis durch etwas Negatives beeinträchtigen oder in den Hintergrund drängen.
Die Freude über den Sieg wurde von der schweren Verletzung des Kapitäns überschattet.

Im wörtlichen Sinne: Einen Schatten auf etwas werfen, sodass es dunkler wird oder im Schatten liegt.
Die hohen Bäume überschatten den gesamten Garten, sodass dort kaum Gras wächst.
„Überschatten“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „über-“ wird nie vom Verb getrennt. Die Betonung liegt auf der zweiten Silbe: über-SCHAT-ten.
Der Streit überschattete das Familientreffen.
Das Wort besteht aus „über“ und „Schatten“. Die Vorstellung, dass etwas einen dunklen Schatten auf etwas anderes wirft, erklärt sowohl die wörtliche als auch die übertragene Bedeutung einer negativen Beeinflussung.
Ein großes Gebäude überschattet unseren Balkon am Nachmittag.
Die übertragene Bedeutung ist im Alltag und in den Nachrichten sehr häufig. Sie wird fast immer verwendet, um zu beschreiben, wie ein negatives Ereignis (z.B. ein Unfall, ein Skandal) eine eigentlich positive Situation beeinträchtigt.
Die wirtschaftliche Krise überschattet die politischen Diskussionen.
Beide Wörter können ausdrücken, dass etwas Negatives eine positive Veranstaltung weniger erfreulich macht. „Beeinträchtigen“ beschreibt allgemein eine nachteilige Wirkung oder Störung. „Überschatten“ passt besonders, wenn das Negative das eigentlich Positive in den Hintergrund drängt.

Die Nachricht vom Unfall überschattete die sonst gelungene Feier.
Der starke Regen beeinträchtigte die Feier im Freien.