
überschwemmen
Ein Gebiet mit einer großen Menge Wasser bedecken, zum Beispiel bei einem Hochwasser oder einer Flut.
Nach tagelangem Regen hat der Fluss die angrenzenden Felder überschwemmt.
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Ein Gebiet mit einer großen Menge Wasser bedecken, zum Beispiel bei einem Hochwasser oder einer Flut.
Nach tagelangem Regen hat der Fluss die angrenzenden Felder überschwemmt.

In übermäßiger Menge irgendwohin gelangen oder gebracht werden. Bezieht sich oft auf Waren auf einem Markt oder auf Informationen wie E-Mails oder Anfragen.
Nach der Werbekampagne wurde unser Posteingang mit Anfragen überschwemmt.
Das Verb „überschwemmen“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „über-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb verbunden.
Das Hochwasser überschwemmte mehrere Dörfer.
In der übertragenen Bedeutung wird „überschwemmen“ oft mit einem Überangebot an Dingen oder Informationen verwendet. Typische Kombinationen sind „den Markt überschwemmen“, „mit Anrufen überschwemmt werden“ oder „das Netz mit Bildern überschwemmen“.
Nach dem Aufruf wurde das Tierheim mit Spenden überschwemmt.
Besonders in der übertragenen Bedeutung wird oft das Passiv verwendet, um zu betonen, wer oder was von der Masse an Dingen betroffen ist. Die Struktur lautet: Jemand/Etwas wird mit etwas überschwemmt.
Ich werde jeden Tag mit unwichtigen E-Mails überschwemmt.
Beide Wörter passen, wenn ein Markt oder eine andere Stelle eine übermäßige Menge von Waren oder Informationen erhält. Überfluten stellt stärker die große Menge und ihre Wirkung auf den Empfänger dar; überschwemmen betont eher das massenhafte Zustromen oder Hineingelangen. Für Märkte und große Warenmengen ist überschwemmen besonders üblich.

Billige Produkte aus dem Ausland überschwemmen inzwischen den kleinen Markt.
Die vielen neuen Angebote überfluten den kleinen Markt und machen die Auswahl schwierig.