
etwas überfluten
Wasser bedeckt eine Fläche, die normalerweise trocken ist, meist infolge von starkem Regen, Hochwasser oder einer Sturmflut.
Nach dem Dammbruch überflutete das Wasser das gesamte Tal.
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Wasser bedeckt eine Fläche, die normalerweise trocken ist, meist infolge von starkem Regen, Hochwasser oder einer Sturmflut.
Nach dem Dammbruch überflutete das Wasser das gesamte Tal.

Jemanden oder etwas mit einer sehr großen Menge von etwas überschwemmen, zum Beispiel mit Informationen, Anfragen oder Produkten.
Nach der Werbekampagne wurde der Kundenservice mit Anfragen überflutet.
„Überfluten“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „über-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb verbunden. Ein Versuch, es zu trennen, ist ein häufiger Fehler.
Der Fluss überflutete die Felder.
In der übertragenen Bedeutung wird „überfluten“ immer mit der Präposition „mit“ verwendet. Die Struktur lautet: „jemanden/etwas mit etwas überfluten“.
Die Firma überflutete den Markt mit billigen Produkten.
Die Bedeutung lässt sich leicht unterscheiden: Spricht der Satz von Wasser, einem Fluss oder Regen, ist die wörtliche Bedeutung gemeint. Die Präposition „mit“ deutet hingegen fast immer auf die übertragene Bedeutung hin.
Starker Regen hat die Straßen überflutet.
Beide Verben können ausdrücken, dass eine Person sehr viel auf einmal erlebt oder erhält. Überfluten betont vor allem die große Menge und das fortgesetzte Einströmen, während überrollen den heftigen, überraschenden Ansturm und das Gefühl des Überfordertseins hervorhebt. Bei vielen Eingängen passt eher überfluten, bei einem plötzlichen Schock eher überrollen.

Seit dem Start der Aktion überfluten Hunderte Anfragen täglich den Kundenservice.
Die unerwartete Nachricht überrollte den Kunden, sodass er zunächst kein Wort fand.