umfunktionieren
Einem Gegenstand, einem Raum oder einer Sache eine neue, andere Funktion oder einen neuen Zweck geben als ursprünglich vorgesehen.
Wir haben die alte Garage kurzerhand zu einem Partyraum umfunktioniert.

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Einem Gegenstand, einem Raum oder einer Sache eine neue, andere Funktion oder einen neuen Zweck geben als ursprünglich vorgesehen.
Wir haben die alte Garage kurzerhand zu einem Partyraum umfunktioniert.

„Umfunktionieren“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „um“ steht im Hauptsatz am Ende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen und im Infinitiv steht „zu“ zwischen „um“ und „funktionieren“.
Sie funktionierte das alte Fass zu einem Tisch um.
Das Verb setzt sich aus der Vorsilbe „um-“ und dem Verb „funktionieren“ zusammen. Die Vorsilbe „um-“ drückt hier eine Veränderung oder Neuausrichtung aus – etwas bekommt eine neue Funktion.
Wir können die leere Flasche als Blumenvase umfunktionieren.
Die neue Funktion wird mit der Präposition „zu“ und dem Dativ eingeleitet. Das Muster lautet: etwas (Akkusativ) zu etwas (Dativ) umfunktionieren.
Der Künstler funktionierte Schrott zu einer beeindruckenden Skulptur um.
„umwandeln“ und „umfunktionieren“ bedeuten beide, dass etwas danach anders genutzt oder anders ist. „Umwandeln“ ist allgemeiner: Etwas bekommt eine andere Form, einen anderen Zustand oder wird zu etwas anderem. Das kann bei Energie, Stoffen, Daten oder auch bei einem Prozess passieren. „Umfunktionieren“ benutzt man, wenn ein Gegenstand, Raum oder eine Sache einen neuen Zweck bekommt. Die Form muss dabei nicht unbedingt stark verändert werden. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen etwas anders wird. Merksatz: „umwandeln“ verändert die Form oder den Zustand, „umfunktionieren“ verändert vor allem die Funktion.

Am Morgen haben wir das Gästezimmer in ein kleines Büro umfunktioniert.
Die Anlage wandelt Sonnenlicht in Strom um.