der Umtrieb
Bezeichnet (oft im Plural gebraucht) heimliche, meist negative Aktivitäten oder Machenschaften, die darauf abzielen, Unruhe zu stiften oder Pläne zu durchkreuzen.
Die Regierung warnte vor subversiven Umtrieben extremistischer Gruppen.

Umtrieb
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Bezeichnet (oft im Plural gebraucht) heimliche, meist negative Aktivitäten oder Machenschaften, die darauf abzielen, Unruhe zu stiften oder Pläne zu durchkreuzen.
Die Regierung warnte vor subversiven Umtrieben extremistischer Gruppen.

Das Wort setzt sich aus „um“ und „Trieb“ (von „treiben“) zusammen. Es beschreibt die Idee von Bewegung oder Aktivität, die entweder im Geheimen stattfindet („umtreiben“) oder einen großen Aufwand darstellt.
Die geheimen Umtriebe der Spione wurden aufgedeckt.
Die Form des Nomens gibt einen Hinweis auf die Bedeutung. Im Plural („die Umtriebe“) bezieht es sich fast immer auf heimliche, negative Aktivitäten. Im Singular („der Umtrieb“) meint es meist einen großen, lästigen Aufwand.
Die Polizei beobachtet die politischen Umtriebe der Gruppe.
In der Bedeutung „heimliche Machenschaften“ gehört das Wort zur gehobenen Schriftsprache. Man findet es häufig in journalistischen oder politischen Texten.
Der Verfassungsschutz warnte vor den Umtrieben der extremistischen Organisation.
Die Bedeutung „großer Aufwand“ ist vor allem in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz sehr gebräuchlich und wird dort oft umgangssprachlich verwendet.
Für die Party so einen Umtrieb zu machen, lohnt sich doch gar nicht.
Wenn es um Aufwand geht, wird das Wort oft in der Wendung „einen Umtrieb machen“ oder „einen Umtrieb veranstalten“ benutzt.
Warum veranstaltest du wegen einer kleinen Planänderung so einen Umtrieb?
Diese Bedeutung ist ein Fachbegriff aus der Forstwirtschaft. Außerhalb dieses Kontexts wird das Wort praktisch nie so verwendet.
Für schnell wachsende Fichten ist ein kurzer Umtrieb von etwa 80 Jahren üblich.
„die Mühe“ und „der Umtrieb“ können beide mit Aufwand zu tun haben. „Mühe“ ist neutral oder sogar positiv, wenn jemand sich anstrengt, um etwas gut zu machen. „Umtrieb“ meint eher viel Aufwand, der lästig, übertrieben oder unnötig wirkt. Deshalb sagt man bei einer schwierigen, aber sinnvollen Aufgabe eher „Mühe“. Wenn man findet, dass um eine Sache zu viel Aufregung oder Arbeit gemacht wird, passt „Umtrieb“ besser.

Für eine kurze Besprechung ist dieser ganze Umtrieb wirklich nicht nötig.
Meine Mutter macht sich vor jeder Reise große Mühe mit der Planung.