die Mühe
Die Anstrengung oder der Aufwand an körperlicher oder geistiger Energie, der für die Erledigung einer schwierigen Aufgabe erforderlich ist.
Die ganze Mühe hat sich am Ende gelohnt.

Mühe
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Die Anstrengung oder der Aufwand an körperlicher oder geistiger Energie, der für die Erledigung einer schwierigen Aufgabe erforderlich ist.
Die ganze Mühe hat sich am Ende gelohnt.

„Die Mühe“ gehört zu einer Wortfamilie mit den Adjektiven „mühsam“ und „mühevoll“. Alle diese Wörter beschreiben eine Tätigkeit, die viel Anstrengung und Energie erfordert.
Der Aufstieg auf den Berg war sehr mühsam.
„Mühe“ wird oft in festen Wendungen verwendet. Sehr häufig sind „sich Mühe geben“ (sich anstrengen), „sich die Mühe lohnen“ (der Aufwand war es wert) und etwas „ohne Mühe“ schaffen (etwas leicht schaffen).
Wenn du dir in der Schule Mühe gibst, wirst du gute Noten bekommen.
Die Wendung „sich die Mühe machen“ ist reflexiv und wird oft mit einer Infinitivkonstruktion mit „zu“ erweitert. Die Person, die sich anstrengt, gibt sich die Mühe selbst, daher steht „sich“ im Dativ.
Sie hat sich die Mühe gemacht, einen Kuchen für mich zu backen.
Die Wendung „Mühe haben“ wird oft mit einer Infinitivkonstruktion mit „zu“ oder mit der Präposition „mit“ + Dativ verwendet. Sie drückt aus, dass eine Handlung schwierig ist.
Ältere Menschen haben oft Mühe, die moderne Technik zu verstehen.
„die Arbeit“ und „die Mühe“ können beide den Aufwand oder die Anstrengung bei einer Sache ausdrücken. „Arbeit“ klingt dabei oft sachlicher: Eine Aufgabe braucht Zeit und Kraft. „Mühe“ betont stärker, dass etwas anstrengend, schwierig oder besonders sorgfältig ist. Man sagt zum Beispiel, dass etwas viel Arbeit macht, wenn viel zu tun ist. Man sagt, dass sich jemand Mühe gibt oder sich Mühe macht, wenn er sich besonders anstrengt. „Mühe“ passt auch, wenn jemand Schwierigkeiten mit etwas hat.

Sie gibt sich große Mühe, die Übungen richtig zu machen.
Die Vorbereitung für das Fest war viel Arbeit für die ganze Familie.