unabdingbar
Absolut notwendig und zwingend erforderlich; etwas, worauf man unter keinen Umständen verzichten kann.
Gegenseitiges Vertrauen ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Partnerschaft.

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Absolut notwendig und zwingend erforderlich; etwas, worauf man unter keinen Umständen verzichten kann.
Gegenseitiges Vertrauen ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Partnerschaft.

Das Wort besteht aus der Vorsilbe „un-“ (nicht) und „abdingbar“. „Abdingbar“ kommt vom alten Verb „abdingen“ (wegverhandeln). „Unabdingbar“ bedeutet also wörtlich etwas, das man nicht wegverhandeln oder aufgeben kann.
Pünktlichkeit ist für diesen Beruf unabdingbar.
Sehr oft wird „unabdingbar“ mit der Präposition „für“ und dem Akkusativ kombiniert. So wird ausgedrückt, wofür etwas zwingend notwendig ist.
Eine gute Vorbereitung ist unabdingbar für den Erfolg der Mission.
„Unabdingbar“ ist ein Wort der formellen Schriftsprache. Man findet es häufig in Verträgen, offiziellen Dokumenten und akademischen Texten.
Die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften ist unabdingbar.
„unbedingt“ und „unabdingbar“ drücken beide aus, dass etwas sehr wichtig oder notwendig ist. Der wichtigste Unterschied ist die Wortart und der Stil. „unbedingt“ ist ein Adverb und steht oft bei einem Verb: Man soll oder will etwas auf jeden Fall tun. „unabdingbar“ ist ein Adjektiv und beschreibt eine Sache oder Bedingung, die man nicht weglassen kann. Es klingt eher sachlich oder formell. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide stark nach Notwendigkeit klingen. Praktisch gilt: „unbedingt machen“, aber „etwas ist unabdingbar“.

Für die Prüfung ist eine gute Vorbereitung unabdingbar.
Wegen des Wetters musst du unbedingt eine warme Jacke mitnehmen.