unbeteiligt
Nicht an einem Geschehen, einer Handlung oder einer Situation beteiligt oder involviert sein.
Ein unbeteiligter Zeuge beobachtete den Unfall von der anderen Straßenseite.

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Nicht an einem Geschehen, einer Handlung oder einer Situation beteiligt oder involviert sein.
Ein unbeteiligter Zeuge beobachtete den Unfall von der anderen Straßenseite.

Das Wort besteht aus der Vorsilbe „un-“, die eine Verneinung ausdrückt, und „beteiligt“. „Beteiligt“ ist das Partizip II des Verbs „sich beteiligen“. „Unbeteiligt“ bedeutet also wörtlich „nicht beteiligt“.
Die Polizei befragte mehrere Personen, die am Streit unbeteiligt waren.
Um auszudrücken, woran jemand nicht beteiligt ist, verwendet man die Präposition „an“ gefolgt vom Dativ. Die Struktur lautet: „an etwas (Dativ) unbeteiligt sein“.
Er schwor, dass er an dem Verbrechen völlig unbeteiligt war.
In der Bedeutung „gleichgültig“ beschreibt „unbeteiligt“ oft eine Reaktion oder einen Gesichtsausdruck. Typische Kombinationen sind „eine unbeteiligte Miene“, „ein unbeteiligter Blick“ oder „unbeteiligt zusehen“.
Während alle lachten, schaute er mit unbeteiligter Miene aus dem Fenster.
„engagiert“ und „unbeteiligt“ beschreiben beide, wie stark jemand innerlich oder praktisch bei einer Sache dabei ist. „engagiert“ heißt, dass jemand mit Interesse und Einsatz handelt. „unbeteiligt“ heißt dagegen, dass jemand nicht mitmacht oder kein echtes Interesse zeigt. Der Gegensatz ist also: aktiv und interessiert gegenüber außenstehend oder gleichgültig. Wenn jemand bei einer Aufgabe hilft und Verantwortung übernimmt, passt „engagiert“. Wenn jemand nur danebensteht oder emotional kalt wirkt, passt „unbeteiligt“.

Am Bahnhof steht meine Mutter unbeteiligt daneben, während die anderen über die Reise diskutieren.
Er ist in der Schule sehr engagiert, weil er den anderen für die Prüfung hilft.