passiv
Untätig, teilnahmslos oder abwartend; ohne selbst aktiv zu werden oder einzugreifen.
Anstatt seine Meinung zu sagen, verhielt er sich in der Diskussion völlig passiv.

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Untätig, teilnahmslos oder abwartend; ohne selbst aktiv zu werden oder einzugreifen.
Anstatt seine Meinung zu sagen, verhielt er sich in der Diskussion völlig passiv.

Die Bedeutung von „passiv“ erkennen Sie am Kontext. Geht es um menschliches Verhalten, bedeutet es „untätig“. In Texten über Sprache bezieht es sich auf die Grammatik. Im Zusammenhang mit Finanzen und Bilanzen ist die wirtschaftliche Bedeutung gemeint.
Er blieb während des gesamten Streits passiv und sagte nichts.
Wenn es um Verhalten geht, wird „passiv“ oft mit bestimmten Verben verwendet. Typische Kombinationen sind „passiv bleiben“, „sich passiv verhalten“ oder „eine passive Rolle einnehmen“.
Anstatt zu helfen, sahen die Leute nur passiv zu.
Als grammatischer Begriff beschreibt „passiv“ Sätze, in denen mit dem Subjekt etwas geschieht. Achten Sie auf Signalwörter wie „Satz“, „Form“, „Stimme“ oder Verben wie „bilden“ oder „verwenden“.
Im Deutschen wird das Passiv mit dem Hilfsverb „werden“ gebildet.
„aktiv“ und „passiv“ sind Gegenteile. „aktiv“ bedeutet, dass jemand selbst handelt, mitmacht oder eingreift. „passiv“ bedeutet, dass jemand abwartet, wenig tut oder nur etwas geschehen lässt. Auch in der Grammatik stehen sie sich gegenüber: Im Aktiv führt das Subjekt die Handlung aus, im Passiv steht im Vordergrund, was mit dem Subjekt geschieht. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide in Alltag und Grammatik vorkommen. Praktisch gilt: Wer selbst etwas tut, ist aktiv; wer eher nicht handelt, ist passiv.

Bei der Diskussion blieb Tom passiv und sagte kein Wort.
Im Verein ist Lisa sehr aktiv und organisiert viele Treffen.