gleichgültig
Kein Interesse, keine Anteilnahme oder keine emotionale Reaktion auf etwas oder jemanden zeigend; unbeteiligt.
Es ist ihm völlig gleichgültig, was wir am Wochenende unternehmen.

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Kein Interesse, keine Anteilnahme oder keine emotionale Reaktion auf etwas oder jemanden zeigend; unbeteiligt.
Es ist ihm völlig gleichgültig, was wir am Wochenende unternehmen.

„Gleichgültig“ setzt sich aus „gleich“ und „gültig“ zusammen. Die wörtliche Bedeutung ist, dass einem verschiedene Möglichkeiten „gleich gültig“ sind, also alle den gleichen Wert haben und es deshalb egal ist, welche eintritt.
Ob wir ins Kino oder ins Theater gehen, ist mir gleichgültig.
Sehr häufig wird „gleichgültig“ in der Struktur „Es ist [Dativ-Objekt] gleichgültig, ...“ verwendet. Das Dativ-Objekt ist die Person, die das Gefühl der Gleichgültigkeit hat.
Es war ihm völlig gleichgültig, ob seine Mannschaft gewinnt oder verliert.
Um auszudrücken, worauf sich die Gleichgültigkeit bezieht, wird oft die Präposition „gegenüber“ mit Dativ verwendet. Dies ist besonders häufig bei Personen oder abstrakten Themen der Fall.
Sie verhielt sich ihren alten Freunden gegenüber immer gleichgültiger.
„gleich“ und „gleichgültig“ können beide ausdrücken, dass etwas für jemanden nicht wichtig ist. „gleich“ steht dabei meistens in der festen Form „jemandem gleich sein“, zum Beispiel „Das ist mir gleich“. „gleichgültig“ beschreibt direkter eine Haltung: Jemand zeigt kein Interesse oder keine emotionale Reaktion. Im Alltag klingt „Das ist mir gleich“ oft neutraler und kürzer. „gleichgültig“ passt eher, wenn man eine Person oder ihr Verhalten beschreibt.

Seine gleichgültige Antwort hat Anna nach dem Streit verletzt.
Ob wir mit dem Bus oder mit der Bahn fahren, ist mir gleich.