
unerträglich
So unangenehm, schmerzhaft oder störend, dass man es kaum oder gar nicht aushalten kann.
Die Hitze in der Dachgeschosswohnung war im August unerträglich.
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So unangenehm, schmerzhaft oder störend, dass man es kaum oder gar nicht aushalten kann.
Die Hitze in der Dachgeschosswohnung war im August unerträglich.

Beschreibt eine Person, deren Verhalten oder Art extrem nervig, arrogant oder unangenehm ist.
Seine ständige Besserwisserei macht ihn für seine Kollegen unerträglich.
Das Wort ist logisch aufgebaut: Die Vorsilbe „un-“ verneint das Verb „ertragen“ (aushalten), und die Endung „-lich“ macht es zum Adjektiv. Es bedeutet also wörtlich „nicht zu ertragen“.
Der Lärm von der Baustelle ist einfach unerträglich.
Um auszudrücken, für wen etwas unerträglich ist, verwendet man die Präposition „für“ gefolgt vom Akkusativ. Diese Konstruktion ist sehr gebräuchlich.
Für empfindliche Ohren ist diese Musik unerträglich.
„Unerträglich“ beschreibt oft starke Sinneswahrnehmungen oder Gefühle. Häufige Kombinationen sind „unerträgliche Hitze“, „unerträglicher Schmerz“, „unerträglicher Lärm“ oder „unerträglicher Gestank“.
Nach der Zahn-OP hatte er unerträgliche Schmerzen.
Unmöglich und unerträglich können beide eine Person oder ihr Verhalten stark negativ bewerten. Unerträglich betont, wie sehr andere darunter leiden oder es kaum aushalten, während unmöglich allgemeiner die soziale Unangemessenheit verurteilt. Verwende unerträglich bei der belastenden Wirkung und unmöglich bei der persönlichen Missbilligung.

Sein ständiges Unterbrechen war für die anderen unerträglich.
Sein unmögliches Verhalten bei der Besprechung war völlig unhöflich.