
unerwähnt
Nicht genannt oder angesprochen; in einer Rede, einem Text oder einer Aufzählung bewusst oder unbewusst ausgelassen.
Einige wichtige Details blieben in seinem Bericht leider unerwähnt.
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Nicht genannt oder angesprochen; in einer Rede, einem Text oder einer Aufzählung bewusst oder unbewusst ausgelassen.
Einige wichtige Details blieben in seinem Bericht leider unerwähnt.

Etwas absichtlich nicht erwähnen oder ansprechen. Wird oft in der Verneinung verwendet, um etwas besonders zu betonen.
Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass Ihr Beitrag entscheidend für den Erfolg war.
Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „un-" (nicht) und „erwähnt", dem Partizip II von „erwähnen", zusammen. Es bedeutet also wörtlich „nicht erwähnt" oder „nicht genannt".
Seine Hilfe blieb in der Dankesrede leider unerwähnt.
Ähnlich wie andere Partizipien mit „un-" wird „unerwähnt" oft in Verbindung mit dem Verb „bleiben" benutzt. Die Formulierung „etwas bleibt unerwähnt" drückt aus, dass eine Information nicht genannt wurde.
Die Risiken des Plans blieben in der Präsentation völlig unerwähnt.
Die Wendung „etwas nicht unerwähnt lassen" ist ein rhetorisches Mittel, um einen Punkt besonders zu betonen. Man sagt, dass man etwas nicht verschweigen möchte, um die Wichtigkeit dieser Information zu unterstreichen.
Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass das ganze Team hart gearbeitet hat.
Bei einem Thema können beide Wörter bedeuten, dass es in einer Besprechung keine Rolle spielte. „Unberührt“ sagt, dass man sich inhaltlich nicht damit befasst hat, während „unerwähnt“ schon die bloße Nennung ausschließt. War das Thema genannt, aber nicht diskutiert, passt „unberührt“; wurde es gar nicht genannt, passt „unerwähnt“.

Das Thema blieb in der Besprechung unerwähnt und stand auch nicht auf der Tagesordnung.
Das Thema blieb in der Besprechung unberührt, obwohl es auf der Tagesordnung stand.