unterbringen
Jemandem eine Unterkunft oder einen Schlafplatz zur Verfügung stellen.
Wir können unsere Gäste für eine Nacht im Gästezimmer unterbringen.

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Jemandem eine Unterkunft oder einen Schlafplatz zur Verfügung stellen.
Wir können unsere Gäste für eine Nacht im Gästezimmer unterbringen.

„Unterbringen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „unter“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er bringt seine Sachen im Schrank unter.
Das Verb setzt sich aus „unter“ und „bringen“ zusammen. Die wörtliche Idee ist, etwas oder jemanden an einen Platz zu bringen, also einen Platz für sie oder es zu finden.
Wir müssen noch einen Platz finden, um die neuen Stühle unterzubringen.
Die Bedeutung erkennen Sie am Objekt: Bezieht es sich auf Personen, geht es um Unterkunft (m01) oder einen Job (m03). Bezieht es sich auf Gegenstände, geht es um das Verstauen (m02).
Können wir die Gäste für eine Nacht bei euch unterbringen?
„aufnehmen“ und „unterbringen“ können beide heißen, dass jemand einen Platz bekommt. „aufnehmen“ klingt dabei oft allgemeiner und kann bedeuten, dass eine Person in eine Gruppe, ein Haus oder eine Institution kommt. „unterbringen“ betont stärker den praktischen Platz: jemand braucht eine Unterkunft, einen Schlafplatz oder manchmal eine Stelle. Wenn eine Familie jemanden bei sich wohnen lässt, kann sie ihn aufnehmen oder unterbringen. „aufnehmen“ klingt mehr nach Einbeziehen, „unterbringen“ mehr nach einem konkreten Platz finden.

Für die Gäste bringen wir zwei Betten im Wohnzimmer unter.
Nach dem Brand nahm die Nachbarin die Familie für ein paar Tage auf.