der Unterschlupf
Ein Ort, der Schutz vor Wetter, Gefahr oder Verfolgung bietet.
Die Wanderer suchten bei dem Gewitter einen Unterschlupf in einer kleinen Höhle.

Unterschlupf
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Ein Ort, der Schutz vor Wetter, Gefahr oder Verfolgung bietet.
Die Wanderer suchten bei dem Gewitter einen Unterschlupf in einer kleinen Höhle.

Das Wort leitet sich von „unter-“ und dem alten Verb „schlupfen“ (gleiten, schlüpfen) ab. Ein Unterschlupf ist also bildlich ein Ort, an den man schnell „hineinschlüpfen“ kann, um sich zu verstecken oder zu schützen.
Die Katze fand einen Unterschlupf unter dem Auto.
Häufige Verben, die mit „Unterschlupf“ verwendet werden, sind „suchen“, „finden“, „bieten“ oder „gewähren“. Man sucht, findet oder bietet jemandem Schutz.
Die Familie bot den Reisenden für eine Nacht Unterschlupf.
Das Wort wird fast immer im Kontext von Schutz vor etwas Negativem benutzt. Typischerweise sucht man Unterschlupf „vor dem Regen“, „vor dem Sturm“ oder „vor Verfolgern“.
Die Bergsteiger suchten in einer Hütte Unterschlupf vor dem Schneesturm.
„der Bau“ und „der Unterschlupf“ können beide einen geschützten Ort meinen. „der Bau“ ist dabei eine typische Wohnstätte bestimmter Tiere, oft unter der Erde oder gut versteckt. „der Unterschlupf“ ist allgemeiner: Er bietet Schutz vor Wetter oder Gefahr und kann für Menschen oder Tiere sein. Ein Bau ist also eine bestimmte Art von Unterschlupf, aber nicht jeder Unterschlupf ist ein Bau. Für Tiere wie Fuchs oder Dachs klingt „der Bau“ genauer; für einen vorübergehenden Schutz passt „der Unterschlupf“ besser.

Bei dem starken Regen suchten die Wanderer Unterschlupf in einer Hütte.
Der Dachs kommt erst am Abend aus seinem Bau.