die Unterstellung
Eine unbewiesene, oft negative Behauptung oder Verdächtigung über eine Person oder deren Absichten.
Deine Behauptung, ich hätte gelogen, ist eine unverschämte Unterstellung.

Unterstellung
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Eine unbewiesene, oft negative Behauptung oder Verdächtigung über eine Person oder deren Absichten.
Deine Behauptung, ich hätte gelogen, ist eine unverschämte Unterstellung.

Alle Bedeutungen von „Unterstellung“ leiten sich vom Verb „unterstellen“ ab, was wörtlich „darunter stellen“ bedeutet. Diese Grundidee hilft, die verschiedenen Kontexte zu verstehen: Man stellt jemandem eine Absicht „unter“, eine Abteilung „unter“ eine Leitung oder ein Fahrzeug „unter“ ein Dach.
Ich lasse mir nichts unterstellen!
In der Bedeutung „unbewiesene Behauptung“ wird die konkrete Unterstellung oft mit einem Nebensatz eingeleitet, der mit „dass“ beginnt.
Die Unterstellung, dass er das Geld gestohlen habe, ist absurd.
Wenn es um eine falsche Anschuldigung geht, wird „Unterstellung“ oft mit Adjektiven wie „haltlos“, „böse“ oder „unverschämt“ kombiniert.
Das ist eine haltlose Unterstellung, für die Sie keine Beweise haben.
Diese Bedeutung erkennen Sie an Wörtern aus dem Arbeits- oder Militärleben. Begriffe wie „Abteilung“, „Mitarbeiter“, „Kommando“ oder „Hierarchie“ deuten auf die organisatorische Zuordnung hin.
Die direkte Unterstellung aller Projektteams unter die Geschäftsführung soll die Prozesse beschleunigen.
Wenn es um das Abstellen von Dingen geht, finden Sie im Kontext oft Wörter wie „Fahrzeug“, „Wohnmobil“, „Möbel“, „Garage“ oder „Winter“. Es geht immer um einen geschützten Platz.
Der Bauer bietet auf seinem Hof die Unterstellung von Wohnwagen an.
„der Verdacht“ und „die Unterstellung“ können beide bedeuten, dass man jemandem etwas Negatives zutraut, ohne sichere Beweise zu haben. „Verdacht“ klingt eher wie eine vorsichtige Vermutung, besonders wenn es um etwas Illegales oder Unrechtes geht. „Unterstellung“ klingt stärker und oft ungerecht: Man sagt oder denkt etwas Negatives über eine Person oder ihre Absichten. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide unbewiesen sein können. „Verdacht“ passt eher zu Polizei, Regeln oder konkreten Taten; „Unterstellung“ passt eher zu Streit, Vorwürfen und persönlichen Absichten.

Im Gespräch wies Anna die Unterstellung zurück, sie habe absichtlich gelogen.
Der Verdacht gegen den Fahrer wurde nach der Kontrolle stärker.