
die Unterstellung
Eine unbewiesene, oft negative Behauptung oder Verdächtigung über eine Person oder deren Absichten.
Deine Behauptung, ich hätte gelogen, ist eine unverschämte Unterstellung.
Unterstellung
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Eine unbewiesene, oft negative Behauptung oder Verdächtigung über eine Person oder deren Absichten.
Deine Behauptung, ich hätte gelogen, ist eine unverschämte Unterstellung.

Die organisatorische Zuordnung einer Person, Abteilung oder Einheit unter die Befehlsgewalt oder Leitung einer anderen.
Die Unterstellung der neuen Abteilung unter die Finanzdirektion wurde gestern beschlossen.

Das Bereitstellen eines geschützten Platzes für Fahrzeuge, Geräte oder Tiere.
Wir suchen eine Möglichkeit zur Unterstellung unseres Wohnwagens im Winter.
Alle Bedeutungen von „Unterstellung“ leiten sich vom Verb „unterstellen“ ab, was wörtlich „darunter stellen“ bedeutet. Diese Grundidee hilft, die verschiedenen Kontexte zu verstehen: Man stellt jemandem eine Absicht „unter“, eine Abteilung „unter“ eine Leitung oder ein Fahrzeug „unter“ ein Dach.
Ich lasse mir nichts unterstellen!
In der Bedeutung „unbewiesene Behauptung“ wird die konkrete Unterstellung oft mit einem Nebensatz eingeleitet, der mit „dass“ beginnt.
Die Unterstellung, dass er das Geld gestohlen habe, ist absurd.
Wenn es um eine falsche Anschuldigung geht, wird „Unterstellung“ oft mit Adjektiven wie „haltlos“, „böse“ oder „unverschämt“ kombiniert.
Das ist eine haltlose Unterstellung, für die Sie keine Beweise haben.
Diese Bedeutung erkennen Sie an Wörtern aus dem Arbeits- oder Militärleben. Begriffe wie „Abteilung“, „Mitarbeiter“, „Kommando“ oder „Hierarchie“ deuten auf die organisatorische Zuordnung hin.
Die direkte Unterstellung aller Projektteams unter die Geschäftsführung soll die Prozesse beschleunigen.
Wenn es um das Abstellen von Dingen geht, finden Sie im Kontext oft Wörter wie „Fahrzeug“, „Wohnmobil“, „Möbel“, „Garage“ oder „Winter“. Es geht immer um einen geschützten Platz.
Der Bauer bietet auf seinem Hof die Unterstellung von Wohnwagen an.
Die Annahme und die Unterstellung können beide eine unbelegte Einschätzung über eine Person oder ihre Absichten ausdrücken. Annahme klingt zunächst neutral, während Unterstellung meist einen negativen, vorwurfsvollen oder unfairen Verdacht enthält. Verwende Annahme ohne klare Wertung und Unterstellung bei einem solchen Vorwurf.

Die Unterstellung, dass Paul absichtlich zu spät kommt, hat ihn verletzt.
Die Annahme, dass Paul zu spät kommt, beruht nur auf seiner bisherigen Verspätung.