der Vorwurf
Eine Äußerung oder Handlung, mit der man jemandem ein Fehlverhalten, einen Fehler oder eine Schuld zuschreibt; eine Anschuldigung oder Rüge.
Er machte ihr den Vorwurf, nie Zeit für ihn zu haben.

Vorwurf
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Eine Äußerung oder Handlung, mit der man jemandem ein Fehlverhalten, einen Fehler oder eine Schuld zuschreibt; eine Anschuldigung oder Rüge.
Er machte ihr den Vorwurf, nie Zeit für ihn zu haben.

„Der Vorwurf“ leitet sich vom trennbaren Verb „vorwerfen“ ab. Wörtlich bedeutet es, jemandem etwas „vor die Füße zu werfen“, also ihn mit einem Fehler zu konfrontieren.
Ich verstehe nicht, was du mir eigentlich vorwirfst.
Die häufigste Kombination ist „jemandem einen Vorwurf machen“. Die Person, die beschuldigt wird, steht dabei immer im Dativ.
Sein Chef machte ihm den Vorwurf, unkonzentriert zu sein.
Um den Inhalt des Vorwurfs zu präzisieren, verwendet man oft einen Nebensatz mit „dass“ oder eine Infinitivkonstruktion mit „zu“.
Der Vorwurf, dass er das Geld gestohlen habe, war falsch.
„Kritik“ und „Vorwurf“ können beide etwas Negatives über das Verhalten einer Person sagen. „Kritik“ nennt eher Fehler oder Schwächen und kann auch helfen, etwas besser zu machen. Ein „Vorwurf“ geht stärker in Richtung Schuld: Jemand sagt oder zeigt, dass eine Person etwas falsch gemacht hat. Deshalb klingt „Vorwurf“ persönlicher und oft härter. Lernende können die Wörter verwechseln, weil Kritik manchmal wie ein Vorwurf klingt. Eine einfache Orientierung ist: Kritik betrifft oft die Sache oder Leistung, ein Vorwurf betrifft oft die Schuld einer Person.

Der Vorwurf ist unfair, denn du hast den Fehler nicht gemacht.
David schreibt in der E-Mail auch Kritik am neuen Plan.