
unübersehbar
So groß, deutlich oder auffällig, dass man es nicht übersehen oder ignorieren kann; sehr offensichtlich.
Auf dem Hügel thront unübersehbar die alte Burgruine.
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So groß, deutlich oder auffällig, dass man es nicht übersehen oder ignorieren kann; sehr offensichtlich.
Auf dem Hügel thront unübersehbar die alte Burgruine.
Das Wort lässt sich leicht verstehen, wenn man es zerlegt: „un-“ (nicht), „übersehen“ und die Endung „-bar“ (-fähig). Etwas, das „unübersehbar“ ist, kann man also „nicht übersehen“.
Der Tippfehler auf der ersten Seite war unübersehbar.
„Unübersehbar“ wird häufig als Adverb verwendet, um zu beschreiben, wie etwas platziert ist oder wie offensichtlich eine Handlung ist. Es steht dann oft am Satzanfang oder direkt vor dem Ort.
Unübersehbar prangte ein großes Plakat an der Wand.
Das Adjektiv beschreibt oft große, auffällige Dinge oder klare Anzeichen. Typische Nomen sind „Gebäude“, „Denkmal“, „Fehler“, „Spuren“ oder „Anzeichen“.
Die unübersehbaren Spuren im Schnee führten direkt zum Haus.
Beide Wörter bezeichnen etwas sehr Klares. „Offensichtlich“ passt besonders, wenn man daraus leicht eine Aussage oder Schlussfolgerung gewinnt, während „unübersehbar“ die auffällige Präsenz von etwas betont, das man nicht ignorieren kann. Verwende „unübersehbar“ vor allem bei deutlich sichtbaren oder sehr auffälligen Dingen.

Die große Baustelle an der Hauptstraße ist für alle unübersehbar.
An den nassen Straßen ist offensichtlich, dass es in der Nacht geregnet hat.