
unverkennbar
So deutlich, klar und charakteristisch, dass eine Verwechslung oder ein Irrtum ausgeschlossen ist. Synonym zu „unmissverständlich“ oder „eindeutig“.
Das Gemälde trägt die unverkennbare Handschrift von Van Gogh.
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So deutlich, klar und charakteristisch, dass eine Verwechslung oder ein Irrtum ausgeschlossen ist. Synonym zu „unmissverständlich“ oder „eindeutig“.
Das Gemälde trägt die unverkennbare Handschrift von Van Gogh.
Das Wort lässt sich gut zerlegen: „un-" (nicht) + „verkennen" (falsch beurteilen) + „-bar" (Möglichkeit). Es bedeutet also wörtlich, dass etwas „nicht falsch erkannt werden kann“.
Seine Freude über das Geschenk war unverkennbar.
„Unverkennbar“ kann als Adjektiv vor einem Nomen stehen oder als Adverb, das sich auf den ganzen Satz bezieht. Als Adverb steht es oft am Satzanfang oder in der Satzmitte.
Sie hat einen unverkennbaren Akzent.
Häufig wird „unverkennbar“ verwendet, um ein charakteristisches Merkmal zu beschreiben. Typische Nomen sind „Stil", „Handschrift", „Ähnlichkeit" oder „Zeichen".
Die Architektur trägt den unverkennbaren Stil der 1920er Jahre.
Beide Wörter beschreiben etwas, das klar erkennbar ist. „Offensichtlich“ hebt hervor, dass man eine Tatsache leicht erkennt oder versteht, während „unverkennbar“ stärker betont, dass eine Verwechslung oder ein Irrtum ausgeschlossen ist. Wähle „unverkennbar“, wenn ein deutliches, charakteristisches Merkmal entscheidend ist.

An seinem starken Dialekt war unverkennbar, dass er aus Bayern kam.
An den nassen Straßen ist offensichtlich, dass es in der Nacht geregnet hat.