
die Verabschiedung
Der Akt, Abschied von jemandem zu nehmen, der weggeht oder eine Position verlässt.
Die Verabschiedung von unserer Austauschschülerin war sehr emotional.
Verabschiedung
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Der Akt, Abschied von jemandem zu nehmen, der weggeht oder eine Position verlässt.
Die Verabschiedung von unserer Austauschschülerin war sehr emotional.

Der formelle Akt, bei dem ein Parlament oder ein anderes Gremium ein Gesetz, einen Haushalt oder eine Resolution beschließt und damit in Kraft setzt.
Nach langer Debatte kam es endlich zur Verabschiedung des neuen Klimaschutzgesetzes.

Eine offizielle Feier oder Zeremonie, bei der eine Person aus einem Amt, einer Firma oder einer Funktion entlassen wird, oft in den Ruhestand.
Zur Verabschiedung des langjährigen Bürgermeisters fand ein großer Empfang im Rathaus statt.
„Die Verabschiedung“ ist das Nomen zum Verb „verabschieden“. Die verschiedenen Bedeutungen des Nomens entsprechen den Verwendungen des Verbs: sich von jemandem verabschieden, ein Gesetz verabschieden oder jemanden (z.B. in den Ruhestand) verabschieden.
Das Parlament wird das Gesetz nächste Woche verabschieden.
Der Kontext zeigt, welche Bedeutung gemeint ist. Geht es um Politik, ist meist die Beschließung eines Gesetzes gemeint. Geht es um Personen, die einen Ort oder eine Position verlassen, ist ein Abschied gemeint.
Die Verabschiedung des Haushalts dauerte die ganze Nacht.
In der politischen oder juristischen Bedeutung wird das Nomen fast immer mit einem Objekt im Genitiv verwendet. Typische Kombinationen sind „die Verabschiedung eines Gesetzes“, „des Haushalts“ oder „einer Resolution“.
Die Opposition stimmte gegen die Verabschiedung des Gesetzespakets.
Wenn eine Person feierlich aus einem Amt entlassen wird, spricht man oft von der „Verabschiedung in den Ruhestand“. Dies ist eine feste Wendung für das Ende einer beruflichen Karriere.
Die Firma plant eine große Feier zur Verabschiedung des Direktors in den Ruhestand.
Die Annahme und die Verabschiedung können beide die Zustimmung eines Gremiums zu einer Resolution bezeichnen. Die Annahme hebt eher die Zustimmung hervor, während die Verabschiedung den formellen Beschluss des Gremiums bezeichnet. In einem institutionellen Verfahren passt „Verabschiedung“ besonders, wenn die Resolution damit beschlossen und in Kraft gesetzt wird.

Die Verabschiedung der Resolution setzte sie nach der Abstimmung in Kraft.
Die Annahme der Resolution erhielt im Parlament eine deutliche Mehrheit.