verbannen
Jemanden zwingen, sein Land oder eine bestimmte Region zu verlassen; ins Exil schicken.
Der König verbannte seinen Gegner aus dem Reich.

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Jemanden zwingen, sein Land oder eine bestimmte Region zu verlassen; ins Exil schicken.
Der König verbannte seinen Gegner aus dem Reich.

„Verbannen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb „bannen“ verbunden und wird nicht am Satzende platziert.
Er verbannte alle negativen Gedanken.
Sehr häufig wird „verbannen“ mit der Präposition „aus“ und dem Dativ verwendet. Diese Konstruktion beschreibt den Ort oder Bereich, aus dem jemand oder etwas entfernt wird.
Der Spieler wurde aus der Mannschaft verbannt.
Im Sinne von „entfernen“ wird das Verb oft für Regeln oder Gegenstände benutzt. Typische Kombinationen sind „Plastiktüten verbannen“, „Werbung verbannen“ oder „Gefahrstoffe verbannen“.
Viele Supermärkte verbannen Einweg-Plastiktüten aus ihren Läden.
Das Verb wird auch metaphorisch für Gedanken, Gefühle oder Erinnerungen verwendet. Die typische Struktur ist „etwas aus seinem Gedächtnis“ oder „aus seinen Gedanken verbannen“.
Sie versuchte, die Erinnerung an den Streit aus ihren Gedanken zu verbannen.
„vergessen“ und „verbannen“ können beide mit Gedanken oder Erinnerungen zu tun haben. „vergessen“ bedeutet, dass man sich an etwas nicht mehr erinnert. Das passiert oft von selbst. „verbannen“ bedeutet hier, dass man einen Gedanken oder eine Erinnerung bewusst aus dem Kopf drängen will. Die Wörter sind verwechselbar, weil in beiden Fällen etwas nicht im Bewusstsein bleiben soll. Aber „vergessen“ beschreibt das Ergebnis, „verbannen“ beschreibt eher den bewussten Versuch.

Nach dem Streit verbannte sie die unangenehme Erinnerung aus ihren Gedanken.
Herr Krüger vergisst nach der Nachricht seinen wichtigen Termin.