verbieten
Durch eine Anweisung, ein Gesetz oder eine Regel festlegen, dass etwas nicht erlaubt ist.
Der Arzt hat ihm verboten, weiterhin zu rauchen.

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Durch eine Anweisung, ein Gesetz oder eine Regel festlegen, dass etwas nicht erlaubt ist.
Der Arzt hat ihm verboten, weiterhin zu rauchen.

„Verbieten“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb „bieten“ verbunden und wird nicht betont.
Die Hausordnung verbietet laute Musik nach 22 Uhr.
Das Verb „verbieten“ braucht eine Person im Dativ (wem wird etwas verboten?) und eine Sache im Akkusativ (was wird verboten?). Alternativ folgt ein Infinitivsatz mit „zu“.
Meine Eltern verbieten mir das Videospiel.
Die Vorsilbe „ver-“ kehrt die Bedeutung des Basisverbs „bieten“ (anbieten, zur Verfügung stellen) ins Gegenteil um. Etwas zu verbieten bedeutet also, es nicht zu erlauben.
Hier ist das Parken streng verboten.
In der reflexiven Form „sich etwas verbieten“ bezieht sich die Handlung auf die Person selbst. Das Reflexivpronomen steht dabei im Dativ.
Ich muss mir verbieten, ständig an die Arbeit zu denken.
„lassen“ und „verbieten“ stehen sich gegenüber, wenn es um Regeln und Erlaubnis geht. „lassen“ bedeutet, dass jemand etwas tun darf. „verbieten“ bedeutet, dass jemand etwas nicht tun darf. „lassen“ passt oft in Alltagssituationen, zum Beispiel bei Eltern, Freunden oder Lehrern. „verbieten“ passt, wenn eine Person, eine Regel oder ein Gesetz klar Nein sagt.

Das Schild verbietet den Fahrern, hier zu parken.
Die Trainerin lässt die Kinder nach dem Spiel noch zehn Minuten weiterlaufen.