verwehren
Jemandem etwas nicht erlauben oder den Zugang zu etwas verweigern. Es drückt eine aktive Ablehnung einer Bitte oder eines Wunsches aus.
Der Türsteher verwehrte ihm den Eintritt in den Club.

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Jemandem etwas nicht erlauben oder den Zugang zu etwas verweigern. Es drückt eine aktive Ablehnung einer Bitte oder eines Wunsches aus.
Der Türsteher verwehrte ihm den Eintritt in den Club.

Das Verb „verwehren“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb „wehren“ verbunden und verstärkt hier die Idee einer Ablehnung oder Blockade.
Man kann einem Kind nicht jeden Wunsch verwehren.
Dieses Verb erfordert eine feste Satzstruktur: Die Person, der etwas verweigert wird, steht im Dativ, und die Sache, die verweigert wird, steht im Akkusativ. Das Muster lautet: jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) verwehren.
Der Arzt verwehrte dem Patienten die ungesunde Mahlzeit.
„Verwehren“ wird oft in formellen Kontexten verwendet, um den Zugang oder die Erlaubnis zu etwas zu blockieren. Typische Kombinationen sind „den Zutritt verwehren“, „den Zugang verwehren“ oder „eine Antwort verwehren“.
Aus Sicherheitsgründen wurde den Journalisten der Zutritt zum Gelände verwehrt.
„erlauben“ und „verwehren“ stehen in einem klaren Gegensatz, wenn es um eine Genehmigung geht. Mit „erlauben“ gibt jemand die Zustimmung, dass eine Person etwas tun darf. Mit „verwehren“ lehnt jemand das ab oder verhindert den Zugang zu etwas. „erlauben“ klingt im Alltag neutral und häufig. „verwehren“ klingt etwas formeller und passt besonders, wenn jemandem ein Wunsch, ein Recht oder ein Zugang aktiv nicht gegeben wird.

Der Sicherheitsdienst verwehrte den Besuchern den Zugang zum Gebäude.
Die Eltern erlauben ihrem Sohn heute, bei einem Freund zu essen.