vergessen
Sich an etwas oder jemanden nicht mehr erinnern können; eine Information nicht mehr im Gedächtnis haben.
Ich habe komplett vergessen, wo ich meine Schlüssel hingelegt habe.

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Sich an etwas oder jemanden nicht mehr erinnern können; eine Information nicht mehr im Gedächtnis haben.
Ich habe komplett vergessen, wo ich meine Schlüssel hingelegt habe.

Die Vorsilbe „ver-“ ist untrennbar und bleibt immer mit dem Verb verbunden. Diese Vorsilbe deutet oft an, dass etwas verloren geht oder falsch gemacht wird, was gut zur Bedeutung von „vergessen“ passt.
Er hat seinen Regenschirm im Zug vergessen.
Man unterscheidet zwei wichtige Konstruktionen: Wenn man eine Information vergisst, benutzt man ein Nomen im Akkusativ. Wenn man vergisst, eine Handlung auszuführen, verwendet man „zu“ + Infinitiv.
Ich habe seinen Namen vergessen.
Wenn es darum geht, sich nicht mehr zu erinnern, wird „vergessen“ oft mit Dingen des Alltags kombiniert: einen Namen vergessen, einen Termin vergessen, den Geburtstag vergessen oder die Hausaufgaben vergessen.
Oh nein, ich habe unseren Hochzeitstag vergessen!
Die reflexive Form „sich vergessen“ hat eine spezielle Bedeutung: die Selbstkontrolle verlieren. Das reflexive Pronomen „sich“ ist hier ein fester Bestandteil und steht im Akkusativ.
Auf der Party hat er sich leider völlig vergessen und wurde sehr laut.
„denken“ und „vergessen“ bilden hier einen Gegensatz, wenn es um Erinnerung geht. Mit „an etwas denken“ meint man, dass man etwas im Kopf behält oder sich rechtzeitig daran erinnert. „vergessen“ bedeutet, dass man sich nicht erinnert oder deshalb etwas nicht tut oder nicht mitnimmt. Der Gegensatz ist besonders klar bei Terminen, Aufgaben oder Dingen, die man mitbringen soll. Man denkt an den Schlüssel, wenn man ihn mitnimmt; man vergisst ihn, wenn man nicht daran gedacht hat.

Vor der Reise vergessen die Eltern oft, die Blumen zu gießen.
Denkt ihr bitte morgen an die Unterlagen für die Prüfung?