
verhaften
Jemanden im Namen des Gesetzes festnehmen und in Gewahrsam nehmen. Dies wird in der Regel von der Polizei durchgeführt.
Die Polizei konnte den Dieb auf frischer Tat ertappen und verhaften.
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Jemanden im Namen des Gesetzes festnehmen und in Gewahrsam nehmen. Dies wird in der Regel von der Polizei durchgeführt.
Die Polizei konnte den Dieb auf frischer Tat ertappen und verhaften.

Eine gehobene, bildliche Wendung, die bedeutet, an einer bestimmten Idee, Tradition oder einem Stil festzuhalten und sich davon nicht lösen zu können.
Er ist immer noch den alten Denkmustern des letzten Jahrhunderts verhaftet.
Das Verb „verhaften“ hat die Vorsilbe „ver-“ und ist untrennbar. Das bedeutet, die Vorsilbe bleibt in allen Satzformen immer mit dem Verb verbunden.
Die Kommissarin verhaftete den Verdächtigen noch am Tatort.
„Verhaften“ braucht immer ein Akkusativobjekt: die Person, die festgenommen wird. Sehr häufig wird das Verb auch im Passiv verwendet, um die Handlung zu betonen.
Die Polizei verhaftet den Einbrecher.
Um den Grund für eine Verhaftung anzugeben, wird die Präposition „wegen“ mit dem Genitiv verwendet.
Er wurde wegen schweren Diebstahls verhaftet.
Die bildliche Bedeutung hat eine feste grammatische Struktur: Jemand ist einer Sache verhaftet. Die Sache, an der man festhält, steht immer im Dativ.
Manche Künstler bleiben ihr Leben lang einem einzigen Stil verhaftet.
Die Wendung „einer Sache verhaftet sein“ gehört zur gehobenen Schriftsprache. Im normalen Alltagsgespräch wird sie selten verwendet.
Sein Denken ist alten Traditionen verhaftet.
Verhaften und festnehmen bezeichnen hier beide eine gesetzliche Maßnahme, bei der eine Person in Gewahrsam kommt. Verhaften hebt die formelle Verhaftung hervor; festnehmen passt besonders, wenn die Polizei einen Verdächtigen ergreift und festhält. In vielen Polizeimeldungen sind beide Wörter möglich.

Die Polizei verhaftete den Mann aufgrund eines Haftbefehls.
Die Polizei nahm den Verdächtigen noch am Tatort fest.