vermerken
Etwas schriftlich festhalten oder notieren, oft um es nicht zu vergessen oder um es offiziell zu dokumentieren. Es ist ein eher formeller Ausdruck.
Der Beamte vermerkte die Aussage des Zeugen im Protokoll.

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Etwas schriftlich festhalten oder notieren, oft um es nicht zu vergessen oder um es offiziell zu dokumentieren. Es ist ein eher formeller Ausdruck.
Der Beamte vermerkte die Aussage des Zeugen im Protokoll.

„Vermerken“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Stammverb „merken“ verbunden.
Sie hat sich den Termin sofort in ihrem Kalender vermerkt.
Das Verb „vermerken“ benötigt immer ein Akkusativobjekt (was wird notiert?). Oft folgt eine Präposition, die den Ort der Notiz angibt, z.B. „in“ + Dativ oder „auf“ + Dativ.
Bitte vermerken Sie die Änderung in der Akte.
Dieses Verb gehört zur formellen Sprache. Man verwendet es oft in offiziellen, administrativen oder geschäftlichen Kontexten, zum Beispiel in Protokollen, Akten oder amtlichen Dokumenten.
Der Notar vermerkte den Wunsch des Klienten im Testament.
„bemerken“ und „vermerken“ sehen ähnlich aus, bedeuten aber nicht dasselbe. „bemerken“ heißt meistens, dass man etwas wahrnimmt; es kann auch heißen, dass man kurz etwas sagt. „vermerken“ bedeutet dagegen, dass man etwas schriftlich festhält, oft in einem Formular, einer Akte oder einer Liste. Die Verwechslungsgefahr kommt vor allem von der ähnlichen Form der Wörter. Wenn du etwas siehst oder hörst, passt „bemerken“. Wenn du etwas notierst oder offiziell aufschreibst, passt „vermerken“.

Bei der Arbeit vermerkt er heute alle Änderungen im Bericht.
Im Restaurant bemerkt der Kellner, dass ein Gast sein Handy vergessen hat.