
verpönen
Etwas aus moralischen oder gesellschaftlichen Gründen stark missbilligen und als unangebracht oder tabu betrachten.
In dieser Firma ist es verpönt, während der Arbeitszeit private Anrufe zu tätigen.
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Etwas aus moralischen oder gesellschaftlichen Gründen stark missbilligen und als unangebracht oder tabu betrachten.
In dieser Firma ist es verpönt, während der Arbeitszeit private Anrufe zu tätigen.
„Verpönen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Konjugationsformen und Satzstellungen fest mit dem Verbstamm verbunden.
Er verpönte jede Form von Unpünktlichkeit.
Dieses Verb wird sehr oft im Passiv verwendet, um eine allgemeine gesellschaftliche Regel oder ein Tabu zu beschreiben. Die Form „Es ist verpönt, zu...“ ist besonders typisch.
Früher war es verpönt, wenn Frauen Hosen trugen.
„Verpönen“ gehört zu einem gehobenen oder formelleren Sprachstil. Es drückt eine starke soziale oder moralische Ablehnung aus, die über einfaches „nicht mögen“ hinausgeht.
In vielen Kulturen ist es verpönt, mit den Fingern auf Menschen zu zeigen.
Beide Wörter drücken moralische oder gesellschaftliche Missbilligung aus. Verurteilen bezeichnet ein ausdrückliches negatives Urteil über jemanden oder etwas; verpönen beschreibt eher, dass ein Verhalten innerhalb einer Gruppe als unangebracht oder tabu gilt. Für eine konkrete Stellungnahme passt verurteilen, für eine soziale Norm verpönen.

Beleidigende Bemerkungen sind in diesem Büro verpönt.
Die Mitarbeiter verurteilen beleidigende Bemerkungen im Büro deutlich.