
verputzen
Eine Wand oder Decke mit einer Schicht Putz (Mörtel) überziehen, um sie zu glätten oder zu schützen.
Der Maurer wird morgen die Außenwand des Hauses verputzen.
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Eine Wand oder Decke mit einer Schicht Putz (Mörtel) überziehen, um sie zu glätten oder zu schützen.
Der Maurer wird morgen die Außenwand des Hauses verputzen.

(Umgangssprachlich) Etwas vollständig und oft gierig oder schnell aufessen.
Die Kinder haben den ganzen Kuchen in fünf Minuten verputzt.
Das Verb „verputzen“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Stamm „putzen“ verbunden und wird nicht am Satzende platziert.
Er verputzt die Wand im Wohnzimmer.
Die beiden Bedeutungen sind leicht zu unterscheiden. Geht es um Bauarbeiten, Wände oder Häuser, ist das Glätten mit Mörtel gemeint. Geht es um Essen, bedeutet es, etwas schnell aufzuessen.
Wir müssen die Garage noch von außen verputzen.
Die Bedeutung „etwas schnell aufessen“ wird nur in der Umgangssprache verwendet. In einem formellen Kontext wäre diese Wortwahl unpassend.
Nach dem Sport habe ich eine ganze Pizza verputzt.
Im handwerklichen Kontext wird das Verb oft mit den Objekten „eine Wand“, „eine Decke“ oder „eine Fassade“ kombiniert.
Die Handwerker haben die Fassade des alten Gebäudes neu verputzt.
Verschlingen und verputzen können beide bedeuten, dass jemand eine Speise schnell und mit großem Appetit isst. Verschlingen betont stärker die hastige, gierige Art des Essens, während verputzen umgangssprachlich vor allem das vollständige Aufessen hervorhebt. Bei betonter Hast passt verschlingen, beim lockeren Hinweis auf eine leere Portion verputzen.

Nach dem langen Training verputzte er die ganze Pizza.
Nach dem langen Training verschlang er die Pizza in wenigen Minuten.