verputzen
Eine Wand oder Decke mit einer Schicht Putz (Mörtel) überziehen, um sie zu glätten oder zu schützen.
Der Maurer wird morgen die Außenwand des Hauses verputzen.

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Eine Wand oder Decke mit einer Schicht Putz (Mörtel) überziehen, um sie zu glätten oder zu schützen.
Der Maurer wird morgen die Außenwand des Hauses verputzen.

Das Verb „verputzen“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Stamm „putzen“ verbunden und wird nicht am Satzende platziert.
Er verputzt die Wand im Wohnzimmer.
Die beiden Bedeutungen sind leicht zu unterscheiden. Geht es um Bauarbeiten, Wände oder Häuser, ist das Glätten mit Mörtel gemeint. Geht es um Essen, bedeutet es, etwas schnell aufzuessen.
Wir müssen die Garage noch von außen verputzen.
Die Bedeutung „etwas schnell aufessen“ wird nur in der Umgangssprache verwendet. In einem formellen Kontext wäre diese Wortwahl unpassend.
Nach dem Sport habe ich eine ganze Pizza verputzt.
Im handwerklichen Kontext wird das Verb oft mit den Objekten „eine Wand“, „eine Decke“ oder „eine Fassade“ kombiniert.
Die Handwerker haben die Fassade des alten Gebäudes neu verputzt.
„putzen“ und „verputzen“ sehen ähnlich aus, bedeuten aber normalerweise etwas anderes. „putzen“ heißt, etwas sauber zu machen. „verputzen“ benutzt man im Bau, wenn eine Wand oder Decke mit Putz bedeckt wird. Umgangssprachlich kann „verputzen“ auch heißen, dass man etwas ganz aufisst. Die Verwechslungsgefahr kommt vor allem durch die ähnliche Form. Beim Saubermachen sagt man „putzen“, nicht „verputzen“. „verputzen“ passt nur bei Wänden oder in der lockeren Bedeutung beim Essen.

Die Handwerker haben die Wand im Wohnzimmer neu verputzt.
Nach der Feier müssen wir noch den Flur putzen.