bewerfen
Gegenstände gezielt auf eine Person, ein Tier oder ein Objekt werfen.
Die Kinder bewarfen sich im Park gegenseitig mit Wasserbomben.

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Gegenstände gezielt auf eine Person, ein Tier oder ein Objekt werfen.
Die Kinder bewarfen sich im Park gegenseitig mit Wasserbomben.

„Bewerfen“ ist ein untrennbares Verb, das vom Verb „werfen“ abstammt. Die Vorsilbe „be-“ ändert die Satzstruktur: Das Ziel des Wurfes wird zum direkten Akkusativobjekt des Satzes.
Die Demonstranten bewarfen das Gebäude mit Farbbeuteln.
Das Verb folgt einem festen Muster: Jemand (Subjekt) bewirft jemanden/etwas (Akkusativ) mit etwas (Dativ). Das, was geworfen wird, steht immer mit der Präposition „mit“.
Im Winter bewerfen wir uns oft mit Schneebällen.
In der allgemeinen Bedeutung wird „bewerfen“ oft mit Dingen kombiniert, die man spielerisch oder aggressiv wirft, z.B. „mit Schlamm bewerfen“, „mit Konfetti bewerfen“ oder „mit Kissen bewerfen“.
Nach der Hochzeit wurde das Brautpaar mit Reis beworfen.
Die Bedeutung im Bauwesen ist sehr spezifisch. Sie erkennen sie an Wörtern wie „Wand“, „Mauer“, „Putz“ oder „Mörtel“. In allen anderen Fällen ist die allgemeine Bedeutung „etwas auf jemanden werfen“ gemeint.
Der Handwerker bewarf die Wand gleichmäßig mit dem frischen Putz.
„werfen“ und „bewerfen“ beschreiben beide, dass etwas durch die Luft fliegt, weil jemand es mit der Hand schleudert. „werfen“ ist allgemein: Wichtig ist der Gegenstand, den man wirft, oder die Richtung. „bewerfen“ braucht dagegen ein Ziel, meistens eine Person, ein Tier oder eine Sache. Man bewirft jemanden oder etwas mit Gegenständen. Das klingt oft gezielt und manchmal aggressiv. Verwechseln kann man die Wörter, weil die Handlung ähnlich ist. Merksatz: Man wirft einen Stein, aber man bewirft eine Wand oder eine Person mit Steinen.

Die Kinder bewerfen sich im Winter mit Schneebällen.
Tom wirft den Schlüssel zu seiner Schwester, weil sie vor der Tür wartet.