
sich vermummen
Sein Gesicht oder den ganzen Körper so mit Tüchern, einer Maske oder Kleidung bedecken, dass man nicht mehr erkannt wird.
Die Demonstranten hatten sich mit Schals und Kapuzen vermummt.
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Sein Gesicht oder den ganzen Körper so mit Tüchern, einer Maske oder Kleidung bedecken, dass man nicht mehr erkannt wird.
Die Demonstranten hatten sich mit Schals und Kapuzen vermummt.

Eine andere Person so verhüllen, dass sie nicht mehr erkannt wird.
Die Entführer vermummten ihre Geisel, bevor sie sie in das Auto zerrten.
Das Wort kommt von dem alten deutschen Wort „Mumme“, was „Maske“ bedeutet. „Sich vermummen“ heißt also wörtlich, sich wie mit einer Maske zu bedecken, um unerkannt zu bleiben.
An Karneval laufen viele vermummte Gestalten durch die Straßen.
In den meisten Fällen wird das Verb reflexiv gebraucht: „sich vermummen“. Oft folgt die Präposition „mit“ und der Dativ, um zu beschreiben, womit man sich bedeckt.
Im Winter vermummen sich die Leute mit dicken Schals und Mützen.
Eine sehr häufige und feste Wendung ist „bis zur Unerkenntlichkeit vermummen“. Sie betont, dass die Person absolut nicht mehr zu identifizieren ist.
Der Bankräuber war bis zur Unerkenntlichkeit vermummt.
Sich verkleiden heißt, mit Kleidung und verändertem Aussehen eine andere Person oder Figur darzustellen. Sich vermummen bedeutet, Gesicht oder Körper so zu bedecken, dass man nicht erkannt wird. Für eine Rolle passt verkleiden; wenn das Verhüllen der Erkennungsmerkmale entscheidend ist, passt vermummen.

Vor der heimlichen Aktion vermummt sich Tom mit einem Tuch, damit ihn niemand erkennt.
Beim Karneval verkleidet sich Tom mit einem langen Mantel als Pirat.