
verstummen
Aufhören zu sprechen oder ein Geräusch zu machen. Dies kann sich auf Personen, Tiere oder auch auf Geräuschquellen wie Musik oder Motoren beziehen.
Als der Lehrer den Raum betrat, verstummte das laute Lachen der Schüler sofort.
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Aufhören zu sprechen oder ein Geräusch zu machen. Dies kann sich auf Personen, Tiere oder auch auf Geräuschquellen wie Musik oder Motoren beziehen.
Als der Lehrer den Raum betrat, verstummte das laute Lachen der Schüler sofort.

Im übertragenen Sinne: aufhören zu existieren oder geäußert zu werden. Bezieht sich oft auf Kritik, Gerüchte oder Forderungen.
Nach der klaren Stellungnahme des Unternehmens ist die öffentliche Kritik weitgehend verstummt.
Das Verb „verstummen“ leitet sich vom Adjektiv „stumm“ (lautlos) ab. Die Vorsilbe „ver-“ drückt hier den Beginn eines Zustandes aus, also „stumm werden“.
Die Musik verstummte plötzlich.
Das Perfekt von „verstummen“ wird immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Der Grund dafür ist, dass es eine Veränderung des Zustandes beschreibt (von laut zu leise).
Nach seiner Rede sind alle Kritiker verstummt.
Die übertragene Bedeutung erkennen Sie am Subjekt. Handelt es sich um eine konkrete Geräuschquelle (Person, Motor, Musik), ist die wörtliche Bedeutung gemeint. Handelt es sich um etwas Abstraktes (Kritik, Gerüchte, Protest), ist die übertragene Bedeutung gemeint.
Das Lachen der Kinder verstummte, als der Ball ins Wasser fiel.
Aufhören und verstummen können beide das Ende von Musik oder einem Geräusch ausdrücken. Aufhören bezeichnet neutral, dass das Ereignis endet, während verstummen besonders die danach eintretende Lautlosigkeit betont. Verwende aufhören für das Ende der Tätigkeit und verstummen, wenn der Wechsel zur Stille wichtig ist.

Nach dem letzten Lied verstummte die Musik im Saal.
Die Musik hörte nach dem letzten Lied pünktlich auf.