
verstreichen
Sich auf Zeit beziehen, die vergeht und endet. Wird oft für Fristen, Zeiträume oder Gelegenheiten verwendet.
Die Frist zur Abgabe der Steuererklärung ist bereits verstrichen.
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Sich auf Zeit beziehen, die vergeht und endet. Wird oft für Fristen, Zeiträume oder Gelegenheiten verwendet.
Die Frist zur Abgabe der Steuererklärung ist bereits verstrichen.

Eine Masse wie Creme, Salbe oder Putz auf einer Oberfläche verteilen und glattstreichen.
Der Handwerker verstrich den Mörtel sorgfältig in den Fugen der Mauer.
„Verstreichen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb „streichen“ verbunden.
Die Zeit verstrich wie im Flug.
Wenn es um Zeit geht, die vergeht, wird das Perfekt von „verstreichen“ immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Es beschreibt eine Veränderung.
Leider ist die Bewerbungsfrist schon letzte Woche verstrichen.
Die Bedeutung erkennen Sie am Subjekt des Satzes. Ist das Subjekt ein Zeitbegriff (Zeit, Frist, Moment), bedeutet es „vergehen“. Ist das Subjekt eine Person, die etwas tut, bedeutet es „verteilen“.
Die Gelegenheit ist leider ungenutzt verstrichen.
In der Bedeutung „vergehen“ wird das Verb oft mit Nomen wie „Zeit“, „Frist“, „Gelegenheit“ oder „Moment“ verwendet. Oft wird es auch passivisch mit „lassen“ kombiniert: „eine Frist verstreichen lassen“.
Er hat die letzte Chance einfach so verstreichen lassen.
Wenn „verstreichen“ „verteilen“ bedeutet, ist das Objekt typischerweise eine streichfähige Masse. Häufige Beispiele sind „Salbe verstreichen“, „Creme verstreichen“ oder „Mörtel verstreichen“.
Sie verstrich die Butter gleichmäßig auf dem Brot.
Verteilen und verstreichen können beide beim Auftragen einer Masse auf eine Fläche passen. Verteilen betont, dass die Masse überall hinkommt; verstreichen betont zusätzlich, dass Creme, Salbe oder eine ähnliche Masse dabei zu einer glatten Schicht wird.

Mara verstreicht die Creme zu einer glatten Schicht auf dem Kuchen.
Mara verteilt die Creme gleichmäßig auf dem Kuchen.