verstreichen
Sich auf Zeit beziehen, die vergeht und endet. Wird oft für Fristen, Zeiträume oder Gelegenheiten verwendet.
Die Frist zur Abgabe der Steuererklärung ist bereits verstrichen.

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Sich auf Zeit beziehen, die vergeht und endet. Wird oft für Fristen, Zeiträume oder Gelegenheiten verwendet.
Die Frist zur Abgabe der Steuererklärung ist bereits verstrichen.

„Verstreichen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb „streichen“ verbunden.
Die Zeit verstrich wie im Flug.
Wenn es um Zeit geht, die vergeht, wird das Perfekt von „verstreichen“ immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Es beschreibt eine Veränderung.
Leider ist die Bewerbungsfrist schon letzte Woche verstrichen.
Die Bedeutung erkennen Sie am Subjekt des Satzes. Ist das Subjekt ein Zeitbegriff (Zeit, Frist, Moment), bedeutet es „vergehen“. Ist das Subjekt eine Person, die etwas tut, bedeutet es „verteilen“.
Die Gelegenheit ist leider ungenutzt verstrichen.
In der Bedeutung „vergehen“ wird das Verb oft mit Nomen wie „Zeit“, „Frist“, „Gelegenheit“ oder „Moment“ verwendet. Oft wird es auch passivisch mit „lassen“ kombiniert: „eine Frist verstreichen lassen“.
Er hat die letzte Chance einfach so verstreichen lassen.
Wenn „verstreichen“ „verteilen“ bedeutet, ist das Objekt typischerweise eine streichfähige Masse. Häufige Beispiele sind „Salbe verstreichen“, „Creme verstreichen“ oder „Mörtel verstreichen“.
Sie verstrich die Butter gleichmäßig auf dem Brot.
„enden“ und „verstreichen“ können beide ausdrücken, dass ein Zeitraum vorbei ist. „enden“ ist allgemeiner: Ein Kurs, ein Film, eine Straße oder ein Gespräch kann enden. „verstreichen“ benutzt man vor allem bei Zeit, Fristen oder Gelegenheiten. Dabei steht oft im Vordergrund, dass die Zeit vergeht und danach nicht mehr genutzt werden kann. Eine Frist kann also verstreichen; ein Konzert endet eher.

Die Frist ist verstrichen, deshalb kann Jonas sich nicht mehr anmelden.
Der Unterricht endet heute früher als sonst.