verunglücken
Einen Unfall erleiden, bei dem man verletzt oder getötet wird. Bezieht sich oft auf Verkehrs-, Arbeits- oder Freizeitunfälle.
Auf der Autobahn ist gestern Abend ein LKW-Fahrer tödlich verunglückt.

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Einen Unfall erleiden, bei dem man verletzt oder getötet wird. Bezieht sich oft auf Verkehrs-, Arbeits- oder Freizeitunfälle.
Auf der Autobahn ist gestern Abend ein LKW-Fahrer tödlich verunglückt.

Das Verb „verunglücken" leitet sich vom Nomen „das Unglück" (Unfall, Pech) ab. Die Vorsilbe „ver-" bildet daraus ein Verb, das den Prozess des Unfallerleidens beschreibt.
Ein Unglück kommt selten allein.
Da „verunglücken" eine plötzliche, unkontrollierbare Zustandsänderung beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein" gebildet. Es heißt also „er ist verunglückt".
Die Bergsteigerin ist gestern in den Alpen verunglückt.
Das Verb wird oft durch Adverbien präzisiert, die den Ausgang des Unfalls beschreiben. Die häufigsten sind „tödlich verunglücken" (sterben) und „schwer verunglücken" (schwer verletzt werden).
Bei dem Zugunglück sind mehrere Menschen schwer verunglückt.
„krachen“ und „verunglücken“ können beide mit einem Unfall zu tun haben. „krachen“ beschreibt eher den heftigen Zusammenstoß selbst, oft mit einem lauten Geräusch. Man sagt zum Beispiel, dass ein Auto gegen einen Baum kracht. „verunglücken“ beschreibt dagegen, dass eine Person einen Unfall erleidet und dabei verletzt oder sogar getötet wird. Es klingt ernster und richtet den Blick auf die betroffene Person. Wenn du den Aufprall beschreibst, passt „krachen“. Wenn du sagst, dass jemand einen Unfall hatte, ist „verunglücken“ genauer.

Auf der nassen Straße ist ein Radfahrer schwer verunglückt.
Nach der Arbeit krachte die Fahrerin mit dem Wagen gegen einen Zaun.